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DJ ÜBERBLICK/Unternehmen – 17.00 Uhr-Fassung

DJ ÜBERBLICK/Unternehmen – 17.00 Uhr-Fassung


Linde erfüllt 2007 die eigenen Prognosen

Der Technologiekonzern The Linde Group hat mit den vorgelegten Eckdaten 2007 für Umsatz und operatives Ergebnis (EBITDA) seine Prognosen erfüllt. Den Angaben zufolge kletterte der Umsatz 2007 um 13,9% auf 12,306 Mrd EUR gegenüber vergleichbar gerechneten 10,803 Mrd EUR im Vorjahr. Das EBITDA legte um 18,1% auf 2,424 Mrd EUR zu. Im Geschäftsjahr 2006 waren auf vergleichbarer Basis 2,053 Mrd EUR erzielt worden. Der Konzern hatte für das Berichtsjahr einen Umsatz von gut 12 Mrd EUR und ein operatives Ergebnis zwischen 2,3 Mrd bis 2,4 Mrd EUR in Aussicht gestellt.


Bayer sieht 2008 Anstieg der Rohstoffkosten um 250 Mio EUR

Die Bayer AG erwartet im laufenden Jahr einen weiteren Anstieg der Rohstoffkosten gegenüber 2007 um rund 250 Mio EUR. Damit liege der Anstieg in der gleichen Größenordnung wie im Vorjahr, sagte der Finanzvorstand des Unternehmens, Klaus Kühn. Im vergangenen Jahr seien diese Kosten um rund 300 Mio EUR gestiegen.


Bayer: Erwarten kurzfristig Entscheidung im Yasmin-Patentstreit

Die Bayer AG rechnet damit, ihre Margenziele für den Teilkonzern HealthCare für 2008 und 2009 auch dann erreichen zu können, wenn der derzeitige Patentstreit mit der Barr Pharmaceuticals Inc über das Verhütungsmittel “Yasmin” für das Unternehmen negativ ausgeht. Man rechne kurzfristig mit einer Entscheidung des entsprechenden US-Gerichts, sagte Vorstandsvorsitzender Werner Wenning.


Allianz verzeichnet in Asien-Pazifik zweistelliges Wachstum

Dank hoher Zuwachsraten in China und Indien hat die Allianz SE 2007 das Prämienaufkommen in der Region Asien-Pazifik um knapp ein Drittel gesteigert. Während sich das Prämienaufkommen um 29,3% auf 8,8 Mrd EUR verbesserte, ist der operative Gewinn in der Region bereinigt um einen Sondereffekt in Korea um 48% auf 668 Mio EUR gestiegen, teilte das Versicherungsunternehmen mit. “Wir wollen in Asien-Pazifik Prämieneinnahmen von 10 Mrd EUR erzielen und auf jedem Markt mindestens zu den Top 5 gehören”, sagte Werner Zedelius, im Allianz-Vorstand verantwortlich für das Versicherungsgeschäft auf Wachstumsmärkten.

E.ON bietet EU Verkauf von Netzen und Kraftwerksleistung an

Die E.ON AG hat der EU-Kommission angeboten, die eigenen Übertragungsnetze und Kraftwerksleistung zu veräußern, um alle Auseinandersetzungen mit der Kommission im Strombereich zu beenden. Der Düsseldorfer Versorger bestätigte entsprechende Presseberichte. Danach sollen die Übertragungsnetze an einen Betreiber abgegeben werden, der weder Strom erzeugt noch in der Stromversorgung tätig ist.


Regierung bestätigt E.ON-Pläne für Verkauf von Stromnetzen

Die Bundesregierung ist nach Angaben eines Sprechers über die Absichten des Energiekonzerns E.ON, seine Hochspannungsnetze verkaufen zu wollen, informiert. “E.ON-Chef Bernotat hat der Bundeskanzlerin angedeutet, dass E.ON zum Thema Verkauf des Strom-Übertragungsnetzes Gespräche führt”, bestätigte ein Sprecher der Bundesregierung.


EU bespricht “strukturelle Maßnahmen” mit E.ON

Die EU-Kommission diskutiert “strukturelle Maßnahmen” mit dem Energiekonzern E.ON AG um kartellrechtliche Probleme im Energiebereich beizulegen. Das sagte Kommissionssprecher Johannes Laitenberger auf einer Pressekonferenz. Mit “strukturellen Maßnahmen” meinen Kartellbehörden üblicherweise Anteilsverkäufe zur Vermeidung von Monopolen. Nach einem Pressebericht erwägt E.ON den Verkauf ihres Hochspannungsnetzes und will damit Plänen der EU zuvorkommen, die Energieerzeugung und die Verteilung über die Stromnetze zu trennen.


Fitch bestätigt Henkel-Rating und erhöht Ausblick auf “positiv”

Die Ratingagentur Fitch hat das langfristige Emittentenausfallrating (IDR) der Henkel KGaA und die Bonität für die vorrangigen unbesicherten Verbindlichkeiten mit “A-” bestätigt. Den Ausblick für das IDR stufte Fitch auf “positiv” (”stabil”) hoch. Das kurzfristige IDR wurde bei “F2″ belassen. Die Hochstufung des Ausblicks sei eine Folge der Verbesserung der Schuldenkennziffern bei Henkel während des abgelaufenen Geschäftsjahres, teilte die Ratingagentur mit.


Vattenfall: Auch andere Eigentümerstrukturen für Netz denkbar

Die Vattenfall AG prüft alle Optionen für ihr Stromnetz. “Auch andere Eigentümerstrukturen wären denkbar”, sagte Steffen Herrmann, Pressesprecher bei Vattenfall. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen. Die “Rheinische Post” hatte vorab berichtet, in Deutschland solle die Energie-Erzeugung künftig flächendeckend von der Verteilung über die Stromnetze getrennt werden. Alle vier großen Energieversorgungsunternehmen wollten sich in absehbarer Zeit von ihren Übertragungsnetzen mit rund 10.000 Kilometern Hochspannungsleitungen trennen.


Helaba-Eigner SGVHT lehnt Fusion mit WestLB ab

Der Vorstand des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen (SGVHT) hat beschlossen, Fusionsüberlegungen zwischen Helaba und WestLB nicht näher zu treten. “Unabhängig davon sind wir bereit, einen konstruktiven Beitrag zu der auch aus unserer Sicht notwendigen Weiterentwicklung des Landesbankensektors gemeinsam mit allen Beteiligten zu leisten”, sagte der Verbandsvorsitzende Claus Kaminsky laut Pressemitteilung.


Steinbrück: IKB-Insolvenz hätte Bankenkrise verschärfen können

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat die staatliche Hilfe für die Mittelstandsbank IKB als gerechtfertigt verteidigt, um eine weitere Verschärfung der Bankenkrise zu vermeiden. “Uns war wichtig, dass es durch den Fall der IKB zu keiner Verschärfung der Bankenkrise in Deutschland kommt”, sagte Steinbrück laut Redetext beim Unternehmertag 2008 des Bundesverbandes Junger Unternehmer. “Eine Insolvenz der IKB hätte dazu führen können”, sagte der Minister weiter.


DZ Bank erwartet 2008 keine Abschreibungen in Millardenhöhe

Die DZ Bank AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank erwartet nicht, dass als Folge der Finanzmarktkrise die Abschreibungen in diesem Jahr erneut die Milliardenhöhe überschreiten. Er rechne nicht damit, dass die Wertberichtigungen sich in diesem Jahr auf Milliardenniveau summierten, sagte der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Kirsch. Im vergangenen Jahr musste die Genossenschaftsbank wegen Spreadausweitungen und Herabstufungen von Ratingagenturen auf ihre Wertpapierportfolien 1,36 Mrd EUR abschreiben.


A-Tec Industries muss sämtliche NA-Aktien verkaufen

Die A-Tec Industries AG muss sämtliche von ihr gehaltenen NA-Aktien verkaufen. Dies präzisierte Silke Kaul, Pressesprecherin des Bundeskartellamts. In der Pressemitteilung hatte es zunächst geheißen, mit der Entscheidung über die Auflösung des Zusammenschlusses mit der Norddeutschen Affinerie AG (NA) werde A-Tec verpflichtet, alle unter Verstoß gegen das Vollzugsverbot erworbenen Anteile zu veräußern. Es war aber nicht vollkommen klar, auf welchen Anteil an NA sich dieser vom Kartellamt festgestellte Verstoß bezog.


   DJG/ncs/cbr 

(END) Dow Jones Newswires

February 28, 2008 11:00 ET (16:00 GMT)

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DJ ÜBERBLICK/Unternehmen – 17.00 Uhr-Fassung

DJ ÜBERBLICK/Unternehmen – 17.00 Uhr-Fassung

BMW will weltweit 8.100 Stellen abbauen

Die BMW AG will weltweit rund 8.100 Stellen streichen. Rund 5.000 Stellen davon seien Zeitarbeitsstellen, sagte der für Personal und Sozialwesen zuständige BMW-Vorstand Ernst Baumann vor Journalisten. Die Kosten für den Personalabbau bezifferte Baumann auf einen dreistelligen Mio-EUR-Betrag. Sollte der Euro-Kurs auf seinem derzeitigen Niveau bleiben, seien weitere Stellenstreichungen nicht ausgeschlossen, fügte Baumann hinzu.


Daimler-Vorstände verdienten 2007 rund 25 Mio EUR

Die sechs Vorstandsmitglieder der Daimler AG haben im vergangenen Jahr insgesamt rund 25 Mio EUR verdient. Das Spitzengehalt von 8,55 Mio EUR strich der Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche ein, wie aus dem Geschäftsbericht des Automobilherstellers hervorgeht. Im vergangenen Jahr hatte er noch 5,091 Mio EUR erhalten.


Bund will RAG AG bei vorzeitiger Stilllegung im Saarland helfen

Die Bundesregierung hat der RAG AG für den Fall einer vorzeitigen Stilllegung des Kohlebergbaus im Saarland Hilfe aus den Mitteln des Steinkohlefinanzierungsgesetzes zugesichert. “Die Regelungen in diesen Vereinbarungen und im Gesetz sind so flexibel gehalten, dass das Unternehmen bei einer vorgezogen Stilllegung des Bergwerks Saar aus dem vereinbarten Finanzierungspaket diese Maßnahme finanzieren könnte und müsste”, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg.


Deutsche Börse will EEX-Beteiligung auf 44,1% ausbauen

Die Deutsche Börse wird ihren Anteil an der Leipziger Energiebörse European Energy Exchange AG (EEX) auf bis zu 44,07% ausbauen. Wie die Deutsche Börse in Frankfurt mitteilte, wird die Tochtergesellschaft Eurex für bis zu 55,15 Mio EUR ihre bisher 23,22-prozentige Beteiligung um bis zu 20,85% ausweiten.


RWE modernisiert Erdgas-Blöcke in Hamm für 67 Mio EUR

Die RWE AG modernisiert ihren Kraftwerksstandort Gersteinwerk im nordrhein-westfälischen Hamm. Nach Angaben des Unternehmens werden nun die Steuerzentralen in den drei Erdgas-Kombiblöcken erneuert, unter anderem um Lastschwankungen effizienter ausgleichen zu können. Die komplette Modernisierung der Kraftwerksblöcke soll 2011 abgeschlossen sein und 40 Mio EUR kosten, wie die RWE Power AG mitteilte.


Fitch senkt Ratingausblick für RWE auf “negativ”

Fitch Ratings hat den Ratingsausblick für den deutschen Energiekonzern RWE auf “negativ” von zuvor “stabil” gesenkt. Die Bonitätseinstufung selbst hat Fitch unterdessen bekräftigt. Die Einstufung für die vorrangig nichtbesicherten Verbindlichkeiten lautet unverändert “AA-” und das langfristige Emittentenausfall-Rating (IDR) “A+”. Das kurzfristige IDR-Rating der RWE von Fitch lautet auf “F1″.


BMF: Weitere Hilfen an Mittelstandsbank IKB nicht auszuschließen

Weitere Hilfen an die Mittelstandsbank IKB sind aus Sicht der Bundesregierung nicht grundsätzlich auszuschließen. “Wir schließen dies nicht aus, wie sollten wir”, sagte Torsten Albig, Sprecher von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, in Berlin. Das sei auch bei den letzten Entscheidung deutlich gemacht worden.


EU genehmigt Übernahme von Packard Bell durch Acer

Die Europäische Kommission hat die Übernahme der niederländischen Packard Bell durch den taiwanischen PC-Hersteller Acer Inc erlaubt. Dies teilte die Kommission am Mittwochnachmittag mit. Acer vermarktet weltweit PC und verwandte Produkte, einschließlich Laptops, Server und Speicher, LCD-Bildschirme und HDTV-Geräte. Packard Bell ist ein europäischer Anbieter von Desktops, Notebooks und digitalen Unterhaltungslösungen.

DJG/cbr 

(END) Dow Jones Newswires

February 27, 2008 11:07 ET (16:07 GMT)

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DJ ÜBERBLICK/Unternehmen – 17.00 Uhr-Fassung

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Dt Bank/Ackermann: Kein Interesse an Societe Generale

Die Deutsche Bank AG ist nicht daran interessiert, die nach der milliardenschweren Fehlspekulation eines Händlers in eine finanzielle Schieflage geratene französische Großbank Societe Generale zu übernehmen. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Josef Ackermann, sagte: “Wir haben kein Interesse, die Societe Generale zu kaufen.”


Dt Bank: Postbank wäre Ergänzung unseres Privatkundengeschäfts

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank AG hat sein Interesse an der Postbank bekräftigt. “Die Postbank wäre eine Ergänzung unseres Privatkundengeschäfts”, sagte er. Mit Blick auf eine transnationale Fusion sagte er: “Ich habe überhaupt keine Absicht, mir mit einer Übernahme ein Denkmal zu setzen.” Er träume “keinen Traum der Größe”.


Dt Bank/Ackermann: Wollen Postbank nicht zu jedem Preis

Die Deutsche Bank will die Postbank nicht um jeden Preis kaufen. “Wir kennen den Wert der Postbank sehr genau”, sagte Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bank. Ein Kauf müsse für die Aktionäre Sinn machen. Hierbei spielten der Preis, aber auch andere Aspekte eine Rolle. An einem Bieterprozess sei die Deutsche Bank klar interessiert. Hierzu eingeladen habe die Postbank aber bislang noch nicht.


RWE-Tochter npower renewables plant bis 2012 Gezeitenkraftwerk

Die britische RWE Innogy-Tochter npower renewables hat den Bau eines Meeresströmungs-Kraftwerks in Kooperation mit dem Meeresturbinenhersteller Marine Current Turbines (MCT) angekündigt. Das Kraftwerk soll vor der Küste der Insel Anglesey im Nordwesten von Wales gebaut werden und eine Kapazität von 10,5 MW besitzen, wie der Versorger mitteilte.


Absatz BMW Group sinkt im Januar um 1,6% auf 92.629 Fz

Die BMW Group hat einen schlechten Start ins Jahr 2008 erwischt. Die Zahl der Auslieferungen der BMW Group sei im Januar um 1,6% auf 92.629 (Vj 94.101) Automobile zurückgegangen, teilte der Automobilhersteller mit. Schuld am Rückgang war der Absatz der Marke BMW.


Airbus sieht Bedarf in nächsten 20 Jahren bei 24.300 Flugzeugen

Der europäische Flugzeughersteller Airbus rechnet bis zum Jahr 2026 mit einem weltweiten Bedarf von rund 24.300 neuen Passagier- und Frachtflugzeugen im Wert von insgesamt 2,8 Bill USD. Damit würden in diesem Zeitraum jedes Jahr rund 1.215 Flugzeuge ausgeliefert, schreibt die EADS-Tochter in ihrer jüngsten Marktprognose.


Kuka setzt 2008 auch durch Zukäufe auf weiteres Wachstum

Die Kuka AG will nach dem erfolgreichen Geschäftsjahr 2007 auch im laufenden Jahr weiter wachsen. Für 2008 wird ein Umsatz oberhalb von 1,340 Mrd EUR sowie ein EBIT von mindestens 76,5 Mio EUR angestrebt. Für das vergangene Jahr hatte der Roboter- und Anlagenhersteller einen um 10,5% gestiegenen Umsatz auf 1,286 (1,165) Mrd EUR gemeldet.


Techem steigert EBIT im 1Q auf 8,3 (8,0) Mio EUR

Der Energiedienstleister Techem ist nach eigenen Angaben gut in das neue Geschäftsjahr 2007/08 gestartet. In den drei Monaten per Ende Dezember seien sowohl Umsatz und Ergebnis gestiegen, teilte die Gesellschaft mit. Der Umsatz wuchs auf Jahressicht um 15,5% auf 133,3 (115,4) Mio EUR.


Infineon: Finanzsituation bei Qimonda nicht Besorgnis erregend

Die Infineon Technologies AG macht sich nach den Worten von Finanzvorstand Peter Fischl derzeit keine Sorgen um die finanzielle Situation bei ihrer Speicherchip-Tochter Qimonda. Die finanzielle Situation “sei alles, aber nicht Besorgnis erregend”, sagte Fischl. Qimonda sei “deutlich stabil”. Fischl bekräftigte zudem den Zeitplan für die geplante Anteilsreduzierung bei Qimonda.


Norilsk Nickel an NA interessiert – Format

Der russische Bergbaukonzern Norilsk Nickel soll einem Zeitungsbericht zufolge an der Norddeutsche Affinerie (NA) interessiert sein. Das am Freitag erscheinende österreichische Nachrichtenmagazin “Format” berichtet unter Berufung auf nicht genannte Quellen aus deutschen Investmentbanken, dass ein Übernahmeangebot bevorstehen würde.


NRW bietet Privatisierungsverbot für West-LB-Anteil an

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen hat im Fall der WestLB angeboten, auf einen Verkauf seiner Beteiligung an der WestLB AG an private Dritte zu verzichten. Wie das Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte, ist eine Bedingung, dass den Trägern der Sparkassen die Option eingeräumt wird, die Trägerschaft an der Sparkasse auf einen Sparkassenverband oder die Sparkassenzentralbank zu übertragen.


Nokia-Betriebsrat trifft Konzernspitze in Finnland – ddp

Der Betriebsrat des Bochumer Nokia-Werks kommt am Dienstag kommender Woche zu Gesprächen mit dem Management des Handyherstellers in Finnland zusammen. Die Arbeitnehmerseite wolle dann ihre Vorschläge zum Erhalt des Werks unterbreiten, sagte der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Silvano Guidone der Nachrichtenagentur ddp.


PepsiCo-Nettoergebnis fällt im vierten Quartal um 31%

Das Nettoergebnis der PepsiCo Inc ist im vierten Quartal wegen eines Basiseffekts binnen Jahresfrist kräftig geschrumpft. Der Hersteller von Getränken und Snacks meldete für das Schlussquartal 2007 ein Nettoergebnis von 1,26 (Vorjahr: 1,83) Mrd USD. Je Aktie verblieben 0,77 (1,09) USD. Grund für den Rückgang des Nettoergebnisses sei ein Basiseffekt. .


GlaxoSmithKline verdient vor Steuern im 4Q weniger als erwartet

Die GlaxoSmithKline plc hat im vierten Quartal vor Steuern weniger verdient als erwartet. Das Vorsteuerergebnis lag nach Angaben des Unternehmens bei 1,531 (1,710) Mrd GBP. Analysten hatten das Vorsteuerergebnis bei 1,696 Mrd GBP gesehen. Das Ergebnis je Aktie erreichte 19,6 (21) Pence und der Umsatz lag bei 5,974 (5,959) Mrd GBP. Das operative Ergebnis vor Sonderposten stieg um 14% auf 1,926 Mrd GBP. Nach Sonderposten verringerte es sich um 7% auf 1,588 Mrd GBP.


   DJG/ncs/ 

(END) Dow Jones Newswires

February 07, 2008 11:00 ET (16:00 GMT)

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DJ ÜBERBLICK/Unternehmen – 17.00 Uhr-Fassung

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SAP: Werden auch 2008 Ausschüttungsquote von 30% haben

Die SAP AG will auch im laufenden Jahr rund 30% ihres Gewinns an die Aktionäre ausschütten. SAP werde auch 2008 “auf jeden Fall” eine Ausschüttungsquote wie im Vorjahr anstreben, sagte Finanzvorstand Werner Brandt bei der Vorlage der Jahreszahlen für 2007. Zur genauen Höhe der Dividende für das Geschäftsjahr 2007 wollte sich Brandt nicht äußern.


SAP sieht gute Chancen für Squeeze-Out bei Business-Objects

Die SAP AG sieht gute Chancen, kurzfristig die für einen Squeeze-out nötige Beteiligungsschwelle beim Übernahmeziel Business Objects zu erreichen. SAP halte derzeit rund 94% der ausstehenden Stimmrechte an Business Objects, sagte Finanzvorstand Werner Brandt. Er wisse allerdings noch nicht, wie viele Aktionäre die Offerte im Rahmen der zweiten Übernahmefrist letztlich angenommen hätten.


SAP stellt für 2008 höhere Marge in Aussicht

Die SAP AG hat im vierten Quartal 2007 beim Konzerngewinn einen Rückgang um 6% auf 756 Mio EUR verzeichnet, beim Jahresgewinn aber noch ein Plus von 3% auf 1,92 Mrd EUR erreicht. Bei der Vorlage der Jahreszahlen gab SAP erstmals auch eine konkrete Prognose für das laufende Geschäftsjahr, die von Analysten positiv aufgenommen wurde. Der Softwarekonzern rechnet im laufenden Jahr mit einer operativen Marge zwischen 27,5% und 28,0%.


RWE wird sechster Partner im Nabucco-Pipeline-Projekt

Der deutsche Versorger RWE nimmt am Erdgaspipelineprojekt Nabucco teil. Die Gesellschaft sei als sechster Partner des Vorhabens bestimmt worden, sagte der türkische Energieminister Hilmi Guler laut Nachrichtenagentur IHA. RWE reagierte zunächst weiter zurückhaltend. Eine Sprecherin sagte lediglich, man freue sich über die konkreten und positiven Aussagen. Aber der Konzern könne dem offiziellen Entscheidungsprozess nicht vorgreifen.


Für Commerz Real wird 2008 “noch anspruchsvoller”

Der Immmobilien-Asset-Manager Commerz Real blickt mit Vorsicht auf das laufende Jahr. “Dieses Jahr wird noch anspruchsvoller”, sagte Hubert Spechtenhauser, Sprecher des Vorstands der Commerzbanktochter. Die Anleger der beiden Flaggschiff-Fonds müssen daher mit einer niedrigeren Rendite als in 2007 rechnen. Für das Geschäftsjahr 2008/2009 ist für die beiden Fonds Hausinvest Europa und Global eine Rendite von jeweils mehr als 5,5% geplant. Für das zum 31. März 2008 endende Geschäftsjahr rechnet Commerz Real mit 7%.


Commerz Real von Subprime-Krise “nicht unmittelbar betroffen”

Die Tochter der Commerzbank AG, Commerz Real, sieht sich von der Subprime-Krise “nicht unmittelbar betroffen”. Das sagte Hubert Spechtenhauser, Sprecher des Vorstands der Commerz Real AG. Die Subprime-Krise mache sich indes beim Einkauf neuer Assets bemerkbar.


E.ON soll 38 Mio EUR Bußgeld wegen Siegelbruchs zahlen

Die Europäische Kommission wirft dem E.ON-Konzern vor, kartellrechtliche Untersuchungen behindert zu haben und fordert dafür eine Geldbuße in Höhe von 38 Mio EUR wegen Siegelbruchs. Dies gab die Kommission bekannt. Das Bußgeld fiel damit allerdings deutlich geringer aus, als im Vorfeld von vielen Beobachtern erwartet. E.ON wies den Vorwurf erneut zurück und bekräftigte, dass der Konzern Rechtsmittel einlegen werde.


Airbus gewinnt Atlantic Airways als neuen A-319-Kunden

Atlantic Airways ist neuer Kunde der EADS-Tochter Airbus geworden. Die nationale Fluggesellschaft der Färöer Inseln mit Sitz in Sørvágur gab bei Airbus eine A319 in Auftrag und erteilte eine Option auf ein weiteres Flugzeug dieses Typs, wie aus einer Pressemitteilung des europäischen Flugzeugherstellers hervorgeht.


Stromproduktion bei Vattenfall von Warnstreiks nicht betroffen

Im Tarifkonflikt bei der Vattenfall Europe AG haben die drei Gewerkschaften IG BCE, ver.di und IG Metall für Freitag zu Warnstreiks aufgerufen. Beschäftigte des Konzerns in Hamburg, Berlin und der Lausitz würden die Arbeit vorübergehend niederlegen, teilte die IG BCE mit. Eine IG-Metall-Sprecherin sagte auf Anfrage, es werde keine Behinderung der Stromproduktion geben.


MAN Nutzfahrzeuge integriert den Bus-Bereich vollständig

Die MAN Nutzfahrzeuge AG wird den Geschäftsbereich Bus zum 1. Februar voll in die eigene Organisation integrieren. Wie der Anbieter von Nutzfahrzeugen und Transportlösungen erläuterte, sollen dadurch Synergien mit dem Lkw-Bereich schneller gehoben werden. Anton Weinmann, Vorstandsvorsitzender von MAN Nutzfahrzeuge, zeigte sich zuversichtlich, mit dieser Maßnahme die Ergebnisziele auch im Bus-Bereich erreichen zu können.


Evonik baut Herne 5 nicht

Die Evonik Industries AG legt den geplanten Bau ihres Steinkohlekraftwerks Herne 5 vorerst auf Eis. “Die Basis für eine wirtschaftliche Realisierung des Projekts ist derzeit nicht gegeben”, erklärte der Essener Konzern am Mittwoch. Der geplante Kraftwerksblock sollte eigentlich mit einer Nettoleistung von 750 Megawatt und einem Investitionsvolumen von mehr als 800 Mio EUR gebaut werden.


Merck & Co rutscht im 4Q ins Minus

Der US-Pharmakonzern Merck & Co ist durch Belastungen im Zusammenhang mit der gerichtlichen Einigung im Skandal um das Schmerzmittel Vioxx im vierten Quartal tief in die Verlustzone gerutscht. Das Unternehmen wies am Mittwoch ein Minus nach US-GAAP von 1,63 Mrd USD bzw 0,75 USD je Aktie aus. Im Vorjahr hatte Merck & Co noch einen Gewinn von 473,9 Mio USD erzielt.


UPS mit Verlust im 4. Quartal

Die United Parcel Service Inc (UPS), Atlanta, ist im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres infolge eines Sondereffektes tief in die Verlustzone gerutscht. Das Ergebnis sei durch die Umstellung eines Pensionsplans für insgesamt 45.000-UPS-Mitarbeiter mit rund 6,1 Mrd USD belastet worden, teilte der US-Logistikkonzern am Mittwoch mit.


Boeing erhöht Nettoergebnis im 4. Quartal

Die Boeing Co hat im vierten Quartal ihr Nettoergebnis bei leicht gesunkenen Umsätzen gesteigert. Das Nettoergebnis habe sich auf 1,03 Mrd (989 Mio) USD erhöht, teilte der Flugzeugbauer aus Chicago am Mittwoch mit. Das Ergebnis je Aktie sei auf 1,36 (1,29) USD geklettert. Dazu beigetragen hätte ein höherer Umsatz mit Verkehrsflugzeugen.

   DJG/ncs/nas 

(END) Dow Jones Newswires

January 30, 2008 11:07 ET (16:07 GMT)

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