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21:11 | 13.02.2008
DJ US-Anleihen im späten Handel schwächer – Makrodaten belasten
DJ US-Anleihen im späten Handel schwächer – Makrodaten belasten NEW YORK (Dow Jones)–Überraschend gute Konjunkturdaten haben die US-Anleihen am Mittwoch belastet. Die Verluste hielten sich zunächst in Grenzen, was Marktbeobachter mit der Hoffnung auf neuerliche Leitzinssenkungen erklärten. Die Subprime-Krise und ihre Folgen seien noch lange nicht überwunden. Es sei daher gut möglich, dass die US-Notenbank ihre Geldpolitik nochmals lockere, hieß es. Allerdings bauten die Aktienbörsen ihre Kursgewinne im späten Handel deutlich aus, was die Anleger dann doch verstärkt zur Umschichtung aus Anleihen in Aktien bewog. Im späten Handel fielen zehnjährige Anleihen mit einem Kupon von 3,500% um 17/32 auf 98-4/32 und rentierten mit 3,73%. Der mit 4,375% verzinste Longbond verlor 1-9/32 auf 97-10/32 und rentierte mit 4,54%. Das US-Handelsministerium hatte am Berichtstag für Januar einen Anstieg der Einzelhandelsumsätze um 0,3% gemeldet. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Rückgang um 0,4% gerechnet. Die Umsätze ohne Kfz stiegen nach Angaben des Ministeriums ebenfalls um 0,3%. Hier war ein Zuwachs um 0,2% prognostiziert worden. Analysten warnten davor, die Daten als Beleg dafür zu sehen, dass die USA einer Rezession entgingen. Die höheren Umsätze seien vor allem auf höhere Preise für Treibstoff zurückzuführen. Tatsächlich konsumierten die US-Haushalte weniger. Die ebenfalls am Berichtstag veröffentlichten Daten zu den Lagerbeständen in der US-Wirtschaft wichen nur geringfügig von den Erwartungen ab. Für Dezember wurde ein Anstieg um 0,6% gemeldet, während Ökonomen mit einem Plus von 0,5% gerechnet hatten. DJG/DJN/cln (END) Dow Jones Newswires February 13, 2008 16:11 ET (21:11 GMT) Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc. |
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