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16:50 | 25.11.2009
DJ Wall Street findet vor “Thanksgiving” keine klare Richtung

DJ Wall Street findet vor “Thanksgiving” keine klare Richtung

NEW YORK (Dow Jones)–Nach einer ganzen Reihe von Konjunkturdaten ohne einheitliche Tendenz fällt es den Aktienmärkten in den USA zur Wochenmitte schwer eine Richtung zu finden. “Hinzu kommt, dass so kurz vor dem Thanksgiving-Fest am Donnerstag viele Akteure gar nicht mehr am Markt präsent sind und die dünnen Volumina die Volatilität natürlich noch anheizen”, sagt ein Broker.

Gegen 16.43 Uhr MEZ steigt der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) um 0,2% oder 18 Punkte auf 10.452. Der S&P-500-Index handelt 1 Punkt höher bei 1.107. Der Nasdaq-Composite legt um 0,3% oder 5 Punkte auf 2.175 zu.

Während die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche zum 21. November stärker zurückgegangen sind als erwartet, haben die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter im Oktober die Erwartungen enttäuscht. Nach diesen bereits vor Börsenbeginn veröffentlichten Zahlen gaben die Aktienkurse zum Auftakt zunächst nach.

Anschließend haben die Neubauverkäufe im Oktober die Erwartungen deutlich übertroffen, woraufhin die Kurse wieder etwas nach oben gedreht sind. “Die Neubauverkäufe machen deutlich, dass sich die Erholung des Immobilienmarktes fortsetzt. Zudem ist der Erholungstrend bei den Hauspreisen positiv”, meint ein Händler.

Zulegen können vor allem die Einzelhändler. So gewinnen Home Depot 1,1% auf 27,85 USD und Target 0,6% auf 47,75 USD. Hierin dürfte sich nicht zuletzt die Erwartung niederschlagen, dass die guten Zahlen vom Arbeitsmarkt für ein robustes Weihnachtsgeschäft sorgen könnten.

Überraschend stark gefragt sind Juwelen. Tiffany hat den Gewinnausblick für 2009 auf 1,88 bis 1,98 USD erhöht von zuvor 1,65 bis 1,75 USD je Aktie. Statt eines Umsatzrückgangs von 10% rechnet die Juwelierkette nun mit einem Minus von lediglich 8%. Das für Tiffany so wichtige Jahresendgeschäft sei zudem gut angelaufen, teilte das Management mit. Tiffany gewinnen 4,1% auf 43,55 USD.

Die Aktien von John Deere steigen um 0,7% auf 56,64 USD. Der Maschinenbauer hat im Quartal per Ende Oktober 30% weniger umgesetzt als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Eine schwache Nachfrage vor allem aus der Landwirtschaft sowie vom Bau und aus der Forstwirtschaft haben die Ergebnisse belastet. Für das Jahr 2010 rechnet John Deere jedoch mit sinkenden Materialkosten und einem 18-prozentigen Anstieg beim Absatz von Baumaschinen.

Microsoft zählen mit einem Minus von 0,5% auf 29,76 USD zu den Verlierern. Am Dienstagabend meldete der Software-Konzern den Rücktritt des Finanzvorstands Kevin Liddell zum Jahresende. Für die Wall Street kommt das überraschend, weil Liddell aus ihrer Sicht Microsoft finanziell gut durch die Rezession gesteuert hat. Nachfolger soll Peter Klein werden, zurzeit noch Finanzchef der umsatzstarken Business-Sparte. Oracle ziehen um 1,5% auf 22,47 USD an.

   DJG/bek/ros
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(END) Dow Jones Newswires

November 25, 2009 10:50 ET (15:50 GMT)

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