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DJ XETRA-START/Wenig verändert – Banken unter Druck
DJ XETRA-START/Wenig verändert – Banken unter Druck
FRANKFURT (Dow Jones)–Der deutsche Aktienmarkt startet wenig verändert in den Mittwoch. Der DAX gewinnt gegen 9.25 Uhr 0,1% oder 7 auf 5.951 Punkte. “Die Anleger sind verunsichert”, so ein Händler, der auf die Quartalsberichte und die Entwicklung in Asien verweist. Während noch vor wenigen Tagen die meisten Beobachter an ein erfolgreiches erstes Quartal an den Börsen geglaubt hätten, überwiege nun bereits wieder die negative Stimmung, heißt es am Markt.
Der Auftakt in die Berichtssaison sei mit Alcoa und Chevron daneben gegangen. Es sei sicher noch zu früh ein Urteil auszusprechen, aber die im Vorfeld aufgebaute Erwartungshaltung der Anleger könnte sich als deutlich zu hoch erweisen. Auch habe die Zinserhöhung in China vom Vortag einige Anleger offenbar auf dem falschen Fuß erwischt, obgleich sich diese abgezeichnet habe. Die asiatischen Börsen sind überwiegend deutlich gefallen.
Auch aus technischer Sicht trübe sich die Situation ein. “Möglicherweise gibt es eine kleine technische Erholung, groß wird diese aber nicht ausfallen”, so ein Händler. Die technischen Analysten von Staud Research warnen, ein Bruch des Juli-Aufwärtstrends bei 5.860 Punkten könnte eine größere Konsolidierung nach sich ziehen. Am Markt heißt es, auf Widerstand treffe der DAX bei 5.970 und 6.030 Punkten.
Der Nachrichtenfluss am Morgen sei dünn, die Berichtssaison komme nur langsam in Gang, so Händler weiter. Impulse kommen so vor allem von Analysten-Empfehlungen. Infineon gewinnen 2,6% auf 4,08 EUR, nachdem Goldman Sachs die Aktie auf “Conviction Buy” mit einem Kursziel von 6 EUR genommen hat. Metro legen um 0,7% zu auf 41,16 EUR. HSBC hat die Aktie mit “Overweight” gestartet. Salzgitter geben dagegen um 2,2% nach auf 69,40 EUR. Bank of America-Merrill Lynch hat die Aktie auf “Underperform” gesenkt.
Deutsche Bank verlieren 2,2% auf 50,05 EUR. Händler verweisen auf die französische Großbank Societe Generale, deren Jahresergebnis unter weiteren Abschreibungen gelitten hat. Societe Generale fallen um 5,1%. Daneben geben Commerzbank um 0,7% auf 6,55 EUR nach, Postbank verlieren 1,4% auf 23,84 EUR.
Im TecDAX reduzieren sich Dialog Semiconductor nach Umsatzzahlen für das vergangene Jahr um 1,4% auf 9,56 EUR. Zu den Umsatzzahlen gibt es unterschiedliche Meinungen. Einige Schätzungen seien zu hoch gewesen, heißt es. freenet geben um 3,7% nach auf 8,90 EUR, Permira will weitere Aktien platzieren. Der TecDAX fällt um 0,8%, der MDAX 0,4%.
-Von Herbert Rude, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 217, herbert.rude@dowjones.com DJG/hru/mpt/ros Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de
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January 13, 2010 03:32 ET (08:32 GMT)
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