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dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 19.03.2010
FRANKFURT (dpa-AFX) – Ausgewählte Analysten-Einstufungen im
dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 19.03.2010
BMW
LONDON – Nomura hat das Kursziel für die BMW-Aktie
42,00 Euro angehoben und die Einstufung auf “Buy” belassen. Zweifellos stehe der
bayerische Autobauer wie auch die anderen Premium-Hersteller vor der
strukturellen Herausforderung, kleinere Autos und sparsame Motoren auf den Markt
zu bringen, schrieb Analystin Dorothee Cresswell in einer Studie vom Freitag.
Dennoch sei BMW auf einem guten Weg, das Margenziel von acht bis zehn Prozent
bis 2012 zu erreichen. Sie habe ihre Prognosen für die Jahre 2010 und 2011
erhöht.
BMW
DÜSSELDORF – Die HSBC hat das Kursziel für BMW
39,00 auf 43,00 Euro angehoben und die Einstufung auf “Overweight” belassen. Das
Jahr 2010 dürfte für den Automobilkonzern wesentlich besser verlaufen als die
aktuellen Schätzungen der Analysten derzeit signalisierten, schrieb Analyst
Horst Schneider in einer Studie vom Freitag. Er habe seine
Umsatzwachstumsprognose für 2010 von 3,6 auf 8,3 Prozent angehoben.
BMW
LONDON – JPMorgan hat das Kursziel für BMW
Analystenkonferenz von 35,00 auf 37,00 Euro angehoben und die Einstufung auf
“Neutral” belassen. Die Liquiditätslage des Autobauers sei am Jahresende 2009
besser als erwartet gewesen, begründete Analyst Ranjit Unnithan in einer Studie
vom Freitag das neue Ziel. Die Margen sollten in diesem Jahr im Zuge der
Markteinführung der neuen 5er-Reihe stetig steigen. Die jüngsten Kursrückschläge
böten eine gute Einstiegsgelegenheit für langfristig orientierte Investoren, die
von dem starken Produktzyklus bei BMW profitieren wollten. Er bewerte das Papier
nur deshalb mit “Neutral”, weil das Aufwärtspotenzial bei Daimler
Peugeot
HANNOVER RUECK
LONDON – Goldman Sachs hat das Kursziel für Hannover Rück
der Berichtssaison im Versicherungssektor von 33,00 auf 34,00 Euro angehoben,
die Einstufung aber auf “Sell” belassen. Die Viertquartalsüberschüsse im
Nicht-Lebens-Geschäft hätten branchenweit die gleiche sehr gute Entwicklung wie
in den vorherigen Quartalen gezeigt, schrieb Analystin Melissa Kuang in einer
Branchenstudie vom Freitag. Die Prognosen der Versicherer, die auf ein
wettbewerbsintensives Prämienumfeld und niedrige Renditen deuteten, würden von
den Kursen bereits widergespiegelt. Die Prämien-Entwicklung könnte aber von der
jüngsten Erdbebenkatastrophe in Chile profitieren. Insgesamt bevorzuge sie
weiterhin Sach- und Unfallversicherer mit dem Fokus auf Schäden mit kurzer
Abwicklungsdauer (short-tail).
HEIDELBERGCEMENT
LONDON – Morgan Stanley hat das Kursziel für HeidelbergCement
62,90 auf 58,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf “Overweight” belassen.
Analystin Alejandra Pereda senkte in einer Studie vom Freitag ihre
Gewinnprognosen für 2010 und 2011 nach enttäuschenden Zahlen für 2009 und einem
wetterbedingt schwachen Start ins Jahr 2010. Allerdings überbewerte der Markt
die Auswirkungen des langen Winters und der langsamen Konjunkturerholung in den
USA. Zugleich werde das zunehmend gewinnträchtige Indonesien-Geschäft des
Baustoffproduzenten vernachlässigt.
LANXESS
DÜSSELDORF – Die HSBC hat das Kursziel für Lanxess
22,00 auf 24,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf “Underweight” belassen.
Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im vierten Quartal
habe nicht überrascht, schrieb Analyst Jesko Mayer-Wegelin in einer am Freitag
veröffentlichten Studie. Allerdings sei der Umsatz leicht hinter den Prognosen
zurückgeblieben. Für 2010 erwarte der Spezialchemiekonzern eine signifikante
Ergebnisverbesserung.
LANXESS
LONDON – Morgan Stanley hat das Kursziel für Lanxess
37,00 Euro angehoben und die Einstufung auf “Overweight” belassen. Die
Entwicklung zum Jahresende sei besser verlaufen als erwartet und die
Fundamentaldaten erschienen zunehmend attraktiv, schrieb Analyst Paul Walsh in
einer Studie vom Freitag. Seine “Overweight”-Empfehlung basiere vor allem auf
der Sparte Performance Polymers, die weiterhin von einer steigenden Nachfrage
nach hochwertigen Autoreifen bei deren Herstellern profitieren dürfte. Walsh hob
seine Gewinnprognose vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) für 2010
auf 671 Millionen Euro an und liegt damit acht bis 14 Prozent über der
Markterwartung.
MAN
LONDON – Merrill Lynch hat das Kursziel für MAN
Treffen mit dem neuen Management von 70,00 auf 75,00 Euro angehoben und die
Einstufung auf “Buy” belassen. An der Strategie des Maschinen- und
Nutzfahrzeugherstellers habe sich wenig geändert und er sei zuversichtlich, dass
sich die Geschäfte im Fall einer Erholung der Lkw-Märkte in Europa und Brasilien
gut entwickeln werden, schrieb Analyst Ben Maslen in einer Studie vom Freitag.
Der Experte erhöhte seine Schätzungen für 2011 um rund zehn Prozent; unter
anderem aufgrund der jüngsten Aufträge im Dieselmotoren-Segment. Die
Durchschnittsprognose der Analysten hält er für zu niedrig.
METRO
LONDON – Die Citigroup hat das Kursziel für Metro
44,00 Euro angehoben, die Einstufung für den Titel des Handelskonzerns aber auf
“Hold” belassen. Das neue Ziel trage dem höher als erwartet ausgefallenen Gewinn
vor Zinsen und Steuern (EBIT) im vierten Quartal Rechnung, schrieb Analyst
Alastair Johnston in einer Studie vom Freitag.
MUENCHENER RUECK
LONDON – Goldman Sachs hat das Kursziel für Munich Re
auf 135,00 Euro angehoben und die Einstufung auf “Buy” belassen. Die
Viertquartalsüberschüsse im Nicht-Lebensgeschäft hätten branchenweit die gleiche
sehr gute Entwicklung wie in den vorherigen Quartalen gezeigt, schrieb Analystin
Melissa Kuang in einer Branchenstudie vom Freitag. Die Prognosen der
Versicherer, die auf ein wettbewerbsintensives Prämienumfeld und niedrige
Renditen deuteten, würden von den Kursen bereits widergespiegelt. Die
Prämien-Entwicklung könnte aber von der jüngsten Erdbebenkatastrophe in Chile
profitieren. Insgesamt bevorzuge sie weiterhin Sach- und Unfallversicherer mit
dem Fokus auf Schäden mit kurzer Abwicklungsdauer (short-tail).
SGL CARBON
LONDON – JPMorgan hat die Titel des Kohlenstoffspezialisten SGL Group
Zinsen und Steuern (EBIT) für 2009 habe mit 110 Millionen Euro den Erwartungen
entsprochen, doch der Ausblick für den Geschäftsbereich Performance Products
(PP) sei schlimmer als gedacht, schrieb Analyst Glen Liddy in einer Studie vom
Freitag. Liddy kürzte seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2010 um 34 Prozent.
STADA
FRANKFURT – Independent Research hat das Kursziel für Stada
dem Verkauf des Wettbewerbers Ratiopharm an den israelischen Generikakonzern
Teva
aber auf “Halten” belassen. Durch diesen Schritt dürfte Stada in den Fokus der
beiden unterlegenen Bieter Pfizer
schrieb Analyst Jens Hasselmeier in einer Studie vom Freitag. Aufgrund der
zuletzt dynamischen Kursentwicklung sei jedoch mittlerweile ein Großteil der
Übernahmephantasie eingepreist.
/he
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