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15:20 | 26.04.2016
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 26.04.2016 – 15.15 Uhr

ROUNDUP 2: Bayer sieht sich nach solidem Jahresstart auf Kurs – Pharma treibt an

LEVERKUSEN – Mit einem soliden Jahresstart und Zuversicht verabschiedet sich Bayer-Konzernchef Marijn Dekkers. “Den Ausblick für 2016 bestätigen wir”, sagte Dekkers am Dienstag laut Mitteilung bei seiner letzten Quartalsbilanz für den neu geformten Gesundheits- und Agrarchemiekonzern. Zum 1. Mai übernimmt Strategiechef Werner Baumann in Leverkusen das Ruder. Dank gut laufender Pharmageschäfte legte der Gewinn in den ersten drei Monaten des Jahres überraschend deutlich zu, während sich der Umsatz nur leicht erhöhte.

ROUNDUP: Eon und Uniper müssen sparen – Aber Dividenden in Aussicht

LONDON – Der Energiekonzern Eon traut sich auch nach der geplanten Abspaltung seiner neuen Kraftwerkstochter Uniper keine großen Sprünge zu. Vorstandschef Johannes Teyssen kündigte am Dienstag bei einer Investorenveranstaltung in London eine “intensive” Kostendisziplin an. “Auch bei den Investitionen werden wir uns etwas zurücknehmen müssen”, sagte der Manager. Ziel sei es, dass aktuelle Kreditrating nicht zu gefährden. Dennoch wolle Eon weiter ein verlässlicher Dividendenzahler sein. Eon-Aktien legten bis zum Mittag gut zwei Prozent zu und waren damit zweitbester Wert im Dax .

ROUNDUP/Procter & Gamble leidet unter Umsatzschwund – Gewinn besser als erwartet

CINCINNATI – Der US-Konsumgüter-Riese Procter & Gamble wartet weiter auf die Umsatzwende. Der starke Dollar drückte die Erlöse im dritten Quartal verglichen mit dem Vorjahreswert um 7 Prozent auf 15,8 Milliarden US-Dollar (14 Mrd Euro), wie der Hersteller von Pampers-Windeln, Gillette-Rasierern oder Ariel-Waschmitteln am Dienstag mitteilte. Beim Gewinn konnte der Konzern hingegen positiv überraschen.

ROUNDUP 2: VW macht in Haustarifrunde kein Angebot – ‘Situation angespannt’

WOLFSBURG/HANNOVER – In den Verhandlungen für die rund 120 000 Mitarbeiter im Haustarif bei Volkswagen zeichnen sich früh verhärtete Fronten ab. Zum Auftakt der Gespräche am Dienstag in Hannover legte der Verhandlungsführer auf Arbeitgeberseite, Martin Rosik, noch kein Angebot vor und sagte: “Es ist eine anspruchsvolle Tarifrunde.” Mit Blick auf die milliardenteure Abgas-Affäre meinte er: “Die aktuelle wirtschaftliche Situation ist angespannt.” Die IG Metall wies das zurück. Einerseits rechne der Konzern für 2016 trotz Diesel-Skandals wieder mit Gewinn. Und außerdem treffe die Tarifbeschäftigten keine Mitschuld an der Krise, sie dürften also nicht dafür zurückstecken.

ROUNDUP 2/ThyssenKrupp verliert Rennen um U-Boot-Milliardenauftrag

ADELAIDE – Thyssenkrupp ist bei der Ausschreibung eines Milliardenprojekts zum Bau von zwölf U-Booten in Australien leer ausgegangen. Die Regierung wählte den staatlichen französischen Schiffbaukonzern DCNS als bevorzugten Partner, wie Premierminister Malcolm Turnbull am Dienstag in Adelaide mitteilte. Der über mehrere Jahrzehnte gestreckte Auftrag hat ein Volumen von rund 35 Milliarden Euro und wäre für ThyssenKrupp einer der größten Aufträge der Unternehmensgeschichte gewesen. Zugleich handelt es sich um die größte militärische Anschaffung der australischen Geschichte.

ROUNDUP 2: BP startet mit Verlust ins Jahr – Analysten dennoch zufrieden

LONDON – Die niedrigen Öl und Gaspreise haben dem britischen Ölkonzern BP trotz erhöhter Produktion erneut rote Zahlen eingebrockt. Wie bereits im Schlussquartal wiesen die Briten auch zum Jahresauftakt rote Zahlen aus. Doch die Sparmaßnahmen an allen Fronten zeigten Wirkung: Den Finanzmarkt überraschte BP positiv, der Aktienkurs stieg bis zum Mittag um fast viereinhalb Prozent und baute damit seine Gewinne weiter aus.

ROUNDUP: Französischer Telekomkonzern Orange profitiert von Spaniens Aufschwung

PARIS – Der französische Telekomkonzern Orange hat im ersten Quartal von der spanischen Konjunkturerholung profitiert. Vor allem weil in dem wichtigen Markt zum ersten Mal seit über zwei Jahren die Umsätze auf vergleichbarer Basis zulegten, steigerte auch der Gesamtkonzern seine Erlöse im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum ohne Wechselkurseffekte und Zu- und Verkäufe gerechnet um 0,6 Prozent auf 10,01 Milliarden Euro, wie der ehemals als France Telecom bekannte Konzern am Dienstag mitteilte. Vorstandschef Stephane Richard verwies auf den dritten Umsatzzuwachs aus eigener Kraft in Folge.

ROUNDUP: Air Liquide startet mit etwas weniger Umsatz – Aktie gibt nach

PARIS – Der weltweit zweitgrößten Gase-Hersteller Air Liquide hat im Auftaktquartal eine geringere Nachfrage aus der Energieindustrie vor allem in Nordamerika zu spüren bekommen. Zudem brachen die Umsätze im Anlagenbau ein. Air Liquide macht dort wie auch dem deutschen Konkurrenten Linde die Zurückhaltung der Kunden zu schaffen. Die Erlöse seien in den ersten drei Monaten um 3,1 Prozent auf 3,87 Milliarden Euro gesunken, teilte Air Liquide am Dienstag in Paris mit. Rechnet man die Währungseffekte allerdings heraus, dann wäre der Umsatz um 2,4 Prozent gestiegen. Im Vorjahr hatte der Linde-Konkurrent noch von einem schwächeren Euro profitiert.

Telekomtochter T-Mobile US startet dank Sonderertrag mit Gewinn ins Jahr

BELLEVUE – Die Telekomtochter T-Mobile US ist insbesondere dank eines Sonderertrags bei der Bewertung von Mobilfunklizenzen stark ins Jahr gestartet. Unterm Strich verdiente der US-Mobilfunkanbieter 479 Millionen US-Dollar nach einem Verlust von 63 Millionen Dollar vor einem Jahr, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das Unternehmen hatte einen Sonderertrag von 636 Millionen Dollar verbucht. Im Tagesgeschäft konnte die Nummer drei im US-Mobilfunkmarkt erneut viele Kunden anlocken, unter eigenen Marken kamen nach Abzug von Kündigungen mehr als eine Millionen neue Verträge dazu.

Standard Chartered verdient fast zwei Drittel weniger

LONDON – Die britische Großbank Standard Chartered hat ihre Talfahrt im ersten Quartal fortgesetzt. Der um Sondereffekte bereinigte Vorsteuergewinn sackte um 64 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 539 Millionen US-Dollar ab, wie das Institut am Dienstag in London mitteilte. Die Erträge – die gesamtem Einnahmen der Bank – gingen um fast ein Viertel auf 3,4 Milliarden Dollar zurück. Zudem musste sie erneut die Vorsorge für faule Kredite erhöhen. Im vergangenen Jahr hatte das Geldhaus den ersten Jahresverlust seit 1989 verbucht.

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/stb


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