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10:30 | 25.09.2014
EZB: Geldmenge wächst stärker – Kreditvergabe schrumpft langsamer

FRANKFURT (dpa-AFX) – Neue Daten zur Geld- und Kreditentwicklung im Euroraum deuten auf eine langsame Verbesserung hin. Im August lag die breitgefasste Geldmenge M3 nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) vom Donnerstag 2,0 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Dies ist das stärkste Wachstum seit fast einem Jahr. Die Markterwartungen von plus 1,9 Prozent wurden leicht übertroffen.

In den drei Monaten bis August erhöhte sich M3 wie erwartet im Schnitt um 1,8 Prozent. Der Wert liegt spürbar höher als das Wachstum von 1,5 Prozent, das im Dreimonatszeitraum bis Juli erzielt wurde. Die enger gefasste Geldmenge M1 wuchs um 5,8 Prozent, nach 5,6 Prozent im Juli.

Die Kreditvergabe der Banken, die der EZB schon seit langem Sorge bereitet, bleibt zwar rückläufig. Allerdings schwächt sich der Sinkflug ab. Nach einem Rückgang von 1,8 und 1,6 Prozent im Juni und Juli fiel die Darlehensvergabe im August zum Vorjahr um 1,5 Prozent.

Die sehr zurückhaltende Ausleihungspraxis insbesondere südeuropäischer Banken ist ein Grund für die lockere Geldpolitik der EZB. Zahlreiche Instrumente zielen darauf ab, die Kreditvergabe zu stärken. Darunter fallen auch die im Oktober beginnenden Käufe von Verbriefungen (ABS) und Pfandbriefen (Covered Bonds)./bgf/jsl


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