11:13 | 03.02.2009
‘FT’: UBS hat mit Morgan Stanley über Verkauf von Brokerhaus verhandelt
ZÜRICH (dpa-AFX) – Die UBS hat einem Pressebericht
zufolge im vergangenen Jahr mit Morgan Stanley Gespräche über
den Verkauf ihres US-Broker-Geschäftes geführt. Damit habe die Großbank ihre
Bereitschaft signalisiert, schwerwiegende Maßnahmen einleiten zu wollen, um die
Auswirkungen der Finanzkrise zu dämpfen, berichtet die “Financial Times” am
Dienstag unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Der Schritt werfe Fragen zur
Strategie der Großbank auf. UBS und Morgan Stanley hätten keine Kommentare zu
den Gesprächen abgeben wollen, heißt es weiter.
Die UBS hatte das US-Broker-Geschäft im Jahr 2000 mit der Übernahme des
Broker und Investment Bankers Paine Webber für 11,8 Milliarden Dollar aufgebaut.
Seit den Gesprächen mit der UBS habe Morgan Stanley ihre Zielsetzungen beim
Ausbau des Retail-Geschäftes durch die Übernahme der Mehrheit am
Brokerage-Joint-Venture mit der Citigroup für 2,7 Milliarden Dollar erreicht.
Daher bestehe von Seiten der Amerikaner kaum Interesse, den Faden mit der UBS
wieder aufzunehmen./rt/ps/AWP/fn/wiz
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