7:01 | 06.02.2008
Hugin-News: Geneart AG
GENEART ist 2007 bei Umsatz und Ertrag deutlich gewachsen und erwartet für
2008 eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung
Corporate news- Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch Hugin.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
———————————————————————-
————–
Corporate news- Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch Hugin.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
———————————————————————-
————–
- Umsatz steigt um 59 % auf rund 12,3 Mio. Euro (HGB)
- EBIT wächst überproportional um 80 % auf rund 1,8 Mio. Euro (HGB)
- Für 2008 wird eine ungebrochen positive Geschäftsentwicklung
erwartet mit einem starken Anstieg beim Umsatz auf 16,5 bis 18,0 Mio.
Euro und beim EBIT auf 2,5 bis 2,8 Mio. Euro (HGB)
- Steigerung der EBIT Marge auf über 15 % in 2008 erwartet
- Erhöhung der Forschungsausgaben zum Ausbau der
Technologieführerschaft auf rund 2,5 Mio. Euro in 2008 geplant -
davon bereits heute mehr als 40 % durch öffentliche Fördermittel
refinanziert
- Der vollständige Geschäftsbericht wird am 30.04. und erstmals auf
IFRS-Basis veröffentlicht
Regensburg, 06. Februar 2008 – Die GENEART AG, Weltmarktführer für
Gensynthese und Spezialist in der synthetischen Biologie, konnte 2007
nach vorläufigen Zahlen bei Umsatz und Ertrag deutlich zulegen. Der
Umsatz wuchs 2007 um 59 % von 7,8 Mio. Euro auf rund 12,3 Mio. Euro.
Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg gegenüber einem Vorjahreswert von
1,0 Mio. Euro überproportional um 80 % auf rund 1,8 Mio. Euro
(ermittelt gem. HGB). Erstmals hat GENEART den Jahresabschluss 2007
zusätzlich nach internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS)
ermittelt. Auch nach IFRS liegt das EBIT für 2007 bei 1,8 Mio. Euro.
Das Jahr 2007 war neben dem weiteren Ausbau der internationalen
Marktführerschaft und der Erweiterung der Produktionskapazitäten von
dem zu Jahresbeginn gewonnenen Großauftrag der U.S. amerikanischen
Gesundheitsbehörde (NIH) geprägt. Mit der Produktion von mehr als
3.500 teilweise hochkomplexen Genen zur Komplettierung der Humanen
Gensammlung der NIH wurde der bisher weltweit größte
Gensyntheseauftrag im Jahr 2007 fast vollständig abgeschlossen. Damit
wurde ein weiterer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte
erreicht.
Dazu Prof. Dr. Ralf Wagner, Vorstand der GENEART AG: “Im Jahr 2007
haben wir hinsichtlich des weiterhin starken Unternehmenswachstum,
der stetig steigenden Auftragsvolumina und der zunehmend komplexeren
Struktur der Kundenprojekte die bislang größten Herausforderungen
unserer Unternehmensgeschichte gelöst. So ist es beispielsweise durch
die Weiterentwicklung bestehender Technologien gelungen, im Rahmen
des NIH-Projekts eine große Anzahl von Genen bisher nicht gekannter
Komplexität zu synthetisieren. Gleichzeitig konnten wir durch die
weitere Erhöhung des Automatisierungsgrades unsere
Produktionskapazitäten plangemäß auf zwei Mio. Basenpaare/Monat
verdoppeln. Dies stellt eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit unserer
Technologie und unseres Teams unter Beweis.”
Neben dem NIH-Auftrag verdeutlicht auch der jüngst veröffentlichte
Forschungserfolg des J. Craig Venter Instituts das Marktpotential der
synthetischen Biologie. Der richtungsweisende Zusammenbau des ersten
künstlichen Bakteriengenoms durch das J. Craig Venter Institut wurde
von GENEART durch die Lieferung von maßgeschneiderten Genbausteinen
unterstützt. Wichtige Grundlagen für zukünftige Anwendungen wie z.B.
zur ökologischen und kostengünstigen Produktion von Biotreibstoffen,
zur effizienten Herstellung neuartiger Medikamente oder für den Abbau
von Umweltgiften sind damit gelegt. Mit den u.a. für die Bearbeitung
des NIH Projektes weiterentwickelten Verfahren zur Herstellung
komplexer Gene und Gencluster verfügt GENEART über die geeignete
Technologieplattform, um die Erschließung des Marktes rund um die
“Synthetische Biologie” entscheidend mitzugestalten und an den
prognostizierten Potenzialen dieses Marktes zu partizipieren.
“Um unsere Marktstellung und Wertschöpfung im Bereich der
synthetischen Biologie weiter auszubauen, werden wir in 2008 unsere
Forschungs- und Entwicklungsausgaben gegenüber dem Vorjahr nochmals
erhöhen. Wir werden 2008 rund 2,5 Mio. Euro oder 15 % unserer
Umsatzerlöse für F&E aufwenden, von denen rund 1,0 Mio. Euro durch
bereits eingeworbene öffentliche Forschungsmittel gegenfinanziert
sind”, so Christian Ehl, Vorstand der GENEART AG. Trotz der
projektierten Ausgaben für Forschung und Entwicklung plant das
Unternehmen einen Gewinnanstieg auf ein EBIT von 2,5 Mio. bis 2,8
Mio. Euro. Der Umsatz soll 2008 auf 16,5 Mio. bis 18,0 Mio. Euro
wachsen. Dazu Christian Ehl: “Mit dem erfolgreich abgeschlossenen
NIH-Auftrag verfügen wir über eine weltweit einmalige Referenz für
die erfolgreiche Akquise weiterer Großaufträge. Entsprechende
Verhandlungen sind bereits weit fortgeschritten.”
Kontakt für weitere Informationen:
Bernd Merkl
GENEART AG
Josef-Engert-Str. 11
93053 Regensburg
Tel.: +49-(0)941-942 76-638
Fax: +49-(0)941-942 76-711
ir@geneart.com
www.geneart.com
Frank Ostermair
Better Orange IR & HV AG
Haidelweg 48
81241 München
Tel.: +49-(0)89-88 96 906-10
Fax: +49-(0)89-88 96 906-66
info@better-orange.de
www.better-orange.de
Rechtlicher Hinweis
Dieses Dokument kann Schätzungen, Prognosen und Annahmen im Hinblick
auf unternehmerische Pläne und Zielsetzungen, Produkte oder
Dienstleistungen, zukünftige Ergebnisse oder diesen zugrunde
liegenden oder darauf bezogene Annahmen enthalten. Jede dieser in die
Zukunft gerichteten Angaben unterliegt Risiken und Ungewissheiten,
die nicht vorhersehbar sind und außerhalb des Kontrollbereichs der
GENEART AG liegen. Viele Faktoren können dazu führen, dass die
tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denen abweichen, die in
diesen zukunftsgerichteten Angaben enthalten sind.
Hintergrundinformation:
Über die GENEART AG
Seit dem Markteintritt im Jahre 2000 hat sich GENEART zum
Weltmarktführer bei der Herstellung synthetischer Gene entwickelt und
ist heute einer der weltweit führenden Spezialisten in der
synthetischen Biologie. Das Unternehmen stellt Schlüsseltechnologien
für die Entwicklung und Herstellung neuer Therapeutika und Impfstoffe
bereit. Gleichzeitig verwenden Kunden die GENEART Dienstleistungen
zur Verbesserung von Enzymen z.B. als Waschmittelzusätze und zur
Konstruktion von Bakterien, die komplexe Biopolymere herstellen oder
abbauen (z.B. Kunststoffe, Erdöl etc.). Das Leistungsspektrum reicht
damit von der Herstellung synthetischer Gene nach DIN EN ISO
9001:2000, über die Generierung von Genbibliotheken in der
kombinatorischen Biologie bis hin zur Produktion und Entwicklung DNA
basierter Wirkstoffe. Das Unternehmen mit über 190 Mitarbeitern in
Regensburg und bei der Tochtergesellschaft GENEART Inc. in
Toronto/Kanada ist seit Mai 2006 an der Deutschen Börse gelistet.
— Ende der Mitteilung —
Geneart AG
Josef-Engert-Str.11 Regensburg Deutschland
WKN: A0JJ4L;
ISIN: DE000A0JJ4L4;
Notiert: Freiverkehr in Börse Düsseldorf, Freiverkehr in Börse
Berlin,
Freiverkehr in Frankfurter Wertpapierbörse, Freiverkehr in Börse
Stuttgart;
http://hugin.info/136633/R/1188679/238740.pdf
http://www.geneart.com
Copyright © Hugin AS 2008. All rights reserved.
|