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13:42 | 11.06.2013
IWH: Mindestlohn bringt Jobs von Geringverdienern in Gefahr

HALLE (dpa-AFX) – Ein flächendeckender Mindestlohn von 8,50 Euro könnte nach
Ansicht des Instituts für Wirtschaftsforderung Halle (IWH) vor allem dort Jobs
kosten, wo viele Geringverdiener im Einsatz sind. Wo der Mindestlohn nicht durch
die Produktivität gedeckt sei, würden die Arbeitsplätze wohl wegfallen, heißt es
in einer am Dienstag veröffentlichten Analyse. Auch könnten die Arbeitgeber in
besonders betroffenen Branchen wie Gastgewerbe und Handel auf den Mindestlohn
reagieren, indem sie mehr unbezahlte Überstunden verlangten – was den
tatsächlichen Lohn dann wieder senke. Den Angaben zufolge arbeitete im Jahr 2011
jeder vierte Beschäftigte in Ostdeutschland für weniger als 8,50 Euro pro
Stunde. Im Westen waren es etwa zwölf Prozent./eni/DP/hbr


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