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9:53 | 08.03.2018
Manz arbeitet sich weiter aus der Krise – Aktie deutlich im Plus

REUTLINGEN (dpa-AFX) – Der Maschinenbauer Manz hat es dank einer Neuaufstellung und neuer Produkte fast aus der Krise geschafft. Dank eines starken Jahresendspurts stieg der Umsatz im vergangenen Jahr auf ein Rekordniveau. Zudem kehrte das Unternehmen zumindest auf Basis des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (Ebit) wieder in die Gewinnzone zurück. Der Erlös sei um knapp 41 Prozent auf 325 Millionen Euro gestiegen, teilte Manz am Donnerstag in Reutlingen mit.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe im vergangenen Jahr 1,6 Millionen Euro betragen. 2016 hatte das Unternehmen bei dieser Ergebnisgröße noch ein Minus von fast 36 Millionen Euro verbucht. Auch 2015 hatte Manz rote Zahlen geschrieben. Der operative Gewinn 2017 ist allerdings nur auf einen Sondereffekt zurückzuführen. Der Verkauf eines Unternehmens brachte rund 25 Millionen Euro ein, wie ein Sprecher erklärte.

“Mit den Entwicklungen 2017 sehen wir uns in vielen Bereichen auf dem richtigen Weg zu einer soliden Geschäftsentwicklung”, sagte Finanzvorstand Gunnar Voss von Dahlen. Ganz ausgestanden ist die Krise aber noch nicht. “Wir haben noch einige Aufgaben vor uns, die wir 2018 lösen werden, um unsere Profitabilität planmäßig weiter zu steigern.”

Eine detaillierte Prognose soll es mit der Vorlage des vollständigen Geschäftsberichts am 29. März geben. An der Börse kamen die vorläufigen Zahlen aber schon einmal gut an. Die Aktie legte in den ersten Handelsminuten rund vier Prozent auf 34,15 Euro zu. Wegen der tiefen Krise des Unternehmens war der Kurs nach dem Mehrjahreshoch von knapp 95 Euro bis auf zirka 22 Euro vor rund zwei Jahren gefallen. Seitdem konnte sich die Aktie erholen.

Verschobene und stornierte Aufträge vor allem aus China hatten Manz 2015 tief in die roten Zahlen rutschen lassen. Der erlösende Großauftrag kam von der Shanghai Electric Group, die 2016 bei dem Unternehmen eingestiegen war, und einer weiteren chinesischen Firma. Beim Bau der Maschinen, mit denen in China Solarmodule der sogenannten CIGS-Technologie hergestellt werden sollen, liege man im Zeitplan, hieß es. Die Module können Sonnenstrahlung auf sehr dünnen Schichten zu Energie wandeln./zb/ols/stw/jha/


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