19:16 | 03.02.2012
Ölpreise gestiegen – robuste US-Konjunkturdaten stützen
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) – Die Ölpreise sind am Freitag gestützt durch
robuste US-Konjunkturdaten gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte
Brent zur Lieferung im März kostete zuletzt 113,41 US-Dollar. Das waren 1,35
Dollar mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West
Texas Intermediate) stieg um 81 Cent auf 97,17 Dollar.
Vor allem der deutlich besser als erwartet ausgefallene
US-Arbeitsmarktbericht habe die Ölpreise gestützt, sagten Händler. In den USA
war die Beschäftigtenzahl im Januar deutlich stärker gestiegen als erwartet. Ein
Händler sprach von den erhofft guten Signalen vom US-Arbeitsmarkt, der lange
Zeit das “Sorgenkind” der Anleger gewesen sei. Im Januar waren außerhalb der
Landwirtschaft 243.000 neue Jobs geschaffen worden und damit rund 100.000
Stellen mehr als Bankvolkswirte erwartet hatten. Zudem war auch der
US-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor im Januar überraschend
deutlich gestiegen. Die USA sind der größte Ölverbraucher der Welt.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist
leicht gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete
ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 110,82 US-Dollar. Das waren 20 Cent
mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von
zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/he
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