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7:21 | 17.05.2011
Ölpreise gesunken – Starker Dollar belastet

SINGAPUR (dpa-AFX) – Die Ölpreise haben am Dienstag an die Verluste vom
Wochenstart angeknüpft und ihre Talfahrt der vergangenen Handelstage weiter
fortgesetzt. Wie bereits in den Vortagen erklärten Händler den Preisrückgang mit
der Sorge vor einer weiteren Verschärfung der Schuldenkrise in der Eurozone. Im
asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit
Auslieferung im Juli 110,60 US-Dollar und damit 24 Cent weniger als am Vortag.
Zeitgleich verbilligte sich US-Rohöl der Referenzsorte West Texas Intermediate
(WTI) mit Auslieferung im Juni um 18 Cent auf 97,19 Dollar.

Nach wie vor werde der Ölpreis durch den starken US-Dollar im Zuge der
Schuldenkrise in der Eurozone belastet, begründeten Händler die anhaltende
Talfahrt an den Ölmärkten. Zudem sorge auch der Skandal um die Verhaftung des
Chefs des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, weiterhin für
Unsicherheit bei den Anleger. Schließlich erwarten Experten einen Zuwachs der
Ölreserven in den USA. Die Daten zu den US-Lagerbeständen werden am Mittwoch
veröffentlicht./jkr/wiz


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