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13:32 | 14.03.2018
Ölpreise legen zu

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) – Die Ölpreise sind am Mittwoch gestiegen. Sie haben damit Verluste vom Vortag wieder wettgemacht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete gegen Mittag 64,99 US-Dollar. Das waren 35 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im April stieg um 53 Cent auf 61,25 Dollar.

Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung, die am Vormittag eingesetzt hatte. Die jüngste politische Entwicklung in den USA sorgte am Dienstag noch für fallende Ölpreise. US-Präsident Donald Trump hatte seinen Außenminister Rex Tillerson entlassen. Am Markt gibt es die Befürchtung, dass es mit der Entlassung Tillersons zu einer Zunahme geopolitischer Spannungen kommen könnte, hieß es von Marktbeobachtern.

Rohstoffexperten der Commerzbank erklärten die steigenden Ölpreise auch mit Daten aus China. Sie verwiesen in einer Analyse auf Daten des Nationalen Statistikbüros des Landes. Demnach habe es im Januar und im Februar einen Anstieg der Rohölverarbeitung im Jahresvergleich gegeben, während die Rohölproduktion gesunken sei.

Weitere Impulse werden am Nachmittag erwartet. Dann stehen neuen Daten zu den US-amerikanischen Ölreserven und zur dortigen Fördermenge auf dem Programm. Am Markt wird damit gerechnet, dass die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche erneut gestiegen sind. Ein unerwartet starker Zuwachs der Ölreserven könnte die Ölpreise belasten./jkr/jsl/jha/


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