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16:41 | 08.05.2008
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Coface Deutschland setzt Wachstum fort / Steigende Ergebnisse bei
Kreditversicherung, Factoring, Inkasso und Rating
Mainz (ots) – Coface Deutschland baut ihr Wachstum weiter aus. Wie
der Anbieter von Lösungen im Forderungsmanagement mitteilt, betrug
der Umsatz der vier operativen Gesellschaften, die unter der Coface
Deutschland AG angesiedelt sind, im Jahr 2007 zusammen 350,2
Millionen Euro. Das ist eine Steigerung um 5,5 Prozent gegenüber dem
Vorjahr (331,9 Mio.). Stärkstes Standbein ist die Kreditversicherung.
Coface Kredit erzielte mit 241,8 Millionen Euro 0,5 Prozent mehr
Umsatz als 2006 (240,6 Mio.). Stärkere Wachstumsraten verbuchten
Coface Finanz mit Factoring, Coface Debitoren mit Inkasso und Coface
Rating mit Bonitätsinformationen. Das Factoringgeschäft stieg um 23,5
Prozent von 48,5 auf 59,9 Millionen Euro. Ein Plus von 22,4 Prozent
verzeichnete Inkasso auf 9,3 Millionen Euro (7,6 Mio.). Coface Rating
steigerte den Umatz um 11,4 Prozent von 35,2 auf 39,2 Millionen Euro.

Das Ergebnis der Holding stieg im Jahr 2007 auf 22,6 Millionen
Euro (19,3 Mio.). Der Jahresüberschuss steigerte sich von 14,4
Millionen Euro im Jahr 2006 auf 17,1 Millionen Euro.

Mit der Umsatz- und Gewinnentwicklung zeigt sich Benoît Claire
zu-frieden. Der Vorstandsvorsitzende erklärte, dass Coface
Deutschland das internationale Geschäft weiter verstärke. Nicht nur
in der Kreditversicherung wachse der Anteil des Auslandsgeschäfts
stetig. Durch die Integration in die weltweit aufgestellte Coface sei
Coface Deutschland in der Lage, Unternehmen vielfältige Lösungen
gerade im internationalen Forderungsmanagement bieten zu können. Dazu
zählten neben der Ausfuhrkreditversicherung das Exportfactoring, bei
dem Coface Finanz Marktführer in Deutschland ist, Auslandsinkasso,
bei dem Coface Debitoren einer der wenigen Anbieter mit dem
notwendigen Know-how und Netzwerk ist, und Coface Rating mit
Bonitätsinformationen zu weltweit rund 50 Millionen Unternehmen. “Mit
unseren Geschäftsfeldern decken wir alle Bedürfnisse unserer Kunden
rund um das Forderungsmanagement ab, national und international”,
sagte Benoît Claire.

Die Finanzkraft von Coface Deutschland bezeichnete der
Vorstandschef als ausgezeichnet. Dies zeige sich nicht nur im
Ergebnis der Holding. Bei einem genaueren Blick auf die
Gewinnsituation auch der Coface Kredit zeige sich, dass wieder eine
sehr hohe Zuführung zur Schwankungsrückstellung vorgenommen werden
musste. Nach der HGB-Bilanzierung drückt dies den Gewinn der
Gesellschaft erheblich. Diese vorgeschriebenen Rückstellungen wurden
nötig, weil die Schadenquoten zuletzt sehr niedrig waren und ein
Versicherer dann automatisch höhere Rückstellungen für eventuell
wieder steigende Schäden bilden muss. Auf rund 63 Millionen Euro
bezifferte Benoît Claire diese Zuführung, im Vorjahr waren es 67
Millionen Euro. Demzufolge verblieb ein versicherungstechnisches
Ergebnis von minus 15,9 Mio. Euro (Vorjahr minus 16,2 Mio. Euro).
“Das Geld bleibt in unseren Büchern”, erläuterte Claire, weshalb
Coface Kredit mit 1,4 Mio. Euro nur einen relativ niedrigen Betrag
als Gewinn ausweist. Bei der Bilanzierung nach IFRS, die von der
Muttergesellschaft in Frankreich angewendet wird, sieht die
Ertragslage ganz anders aus. Da nach IFRS die Zuführungen zur
Schwankungsrückstellung nicht ausgewiesen werden, verbuchte Coface
Kredit einen Gewinn von 59,6 Millionen Euro, 13,4 Prozent mehr als im
Vorjahr (52,6 Mio.). Das Gesamtergebnis von Coface Deutschland
beträgt dann 85,7 Millionen Euro nach 73,7 Millionen im Vorjahr (plus
16,2 Prozent).

In der Kreditversicherung setzt Coface Deutschland seit einigen
Jah-ren verstärkt auf das Ausfuhrgeschäft. Dies drückt sich auch in
der Prämienentwicklung und im Deckungsvolumen aus. Der Anteil der
Ausfuhrkreditversicherung (AKV) an den Prämieneinnahmen beträgt 40,2
Prozent gegenüber 37,7 Prozent zum Ende des Vorjahres. Wie Benoît
Claire sagte, stiegen die AKV-Prämien um 7,2 Prozent von 75,8
Millionen auf 81,2 Millionen Euro. Die Prämien der inländischen
Warenkreditversicherung (WKV) liegen bei einem Rückgang von 3,9
Prozent mit 115,6 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von
120,3 Millionen Euro.

“Umsatz um jeden Preis war nicht unser Ziel”, unterstrich Claire.
“Wir haben unsere rentabilitäts- und risikoorientierte
Zeichnungspolitik konsequent fortgesetzt.” Dies habe sich in einer
erneut guten Schadenquote von 30,5 Prozent (30,6) niedergeschlagen.
In der AKV betrug die Schadenquote 31,6 Prozent (34,2), in der WKV
24,7 Prozent (21,0). Die Combined Ratio liegt bei 71,1 Prozent
(67,8). Die Zeichnungsquote liegt im Jahr 2007 unverändert bei rund
80 Prozent. Das Deckungsvolumen betrug im Jahr 2007 in der WKV 46,8
Milliarden Euro (42,2 Mrd.), in der AKV 54,9 Milliarden Euro
(49,4Mrd.).

Weiter stark auf Wachstumskurs ist die Factoringgesellschaft
Coface Finanz. Sie ist, wie ihr Geschäftsführer Franz Michel sagte,
in Deutschland die Nummer eins auf dem Factoringmarkt. Im
Exportfactoring profitiert Coface Finanz von der Integration in die
Coface. “Internationale Factoringkonzepte werden stark nachgefragt”,
sieht Franz Michel weiter großes Potenzial für die Gesellschaft, die
erst seit dem Jahr 2000 am Markt ist. Seither wurden die
Geschäftszahlen Jahr für Jahr deutlich gesteigert. Die Erträge
bezifferte Michel für 2007 auf 59,9 Millionen Euro (2006: 48,5 Mio.
Euro). Das entspricht einer Steigerung um 23,5 Prozent. Das
Factoringvolumen, die Summe der angekauften Forderungen, ist um 36,1
Prozent auf 21,5 Milliarden Euro (15,8 Mrd.) gewachsen. Das Ergebnis,
das an die Holding abgeführt wurde, betrug 23,6 Millionen Euro (20
Mio.). Mit Factoring, das sich nach Erkenntnissen von Coface Finanz
immer stärker bei risikotechnisch gut bewerteten und großen
Unternehmen etabliert, habe sich Coface Deutschland neben der
Risikoabsicherung durch die Kreditversicherung im Bereich der
Unternehmensfinanzierung ein weiteres Standbein geschaffen, sagte
Benoît Claire. Das Geschäftsfeld Finanzierung werde konsequent weiter
entwickelt. Das gelte auch für die Dienstleistungen Inkasso und
Bonitätsinformationen. Coface Debitoren verbuchte bei einem Umsatz
von 9,3 Millionen Euro (7,6) einen Gewinn von 1,8 Millionen Euro nach
1,1 Millionen im Jahr 2006. Die Summe der zum Inkasso eingereichten
Forderungen betrug im Jahr 2007 164,6 Millionen Euro, im Vorjahr
116,4 Millionen Euro, das entspricht einer Steigerung von 41,4
Prozent. Coface Rating verbuchte im Jahr 2007 einen Umsatz von 39,2
Millionen Euro, im Vorjahr waren es 35,2 Millionen Euro.

Originaltext: Coface Deutschland
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/51597
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Pressekontakt:
Coface Deutschland AG
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Erich Hieronimus oder Stephanie Gothe
Isaac-Fulda-Allee 1
55124 Mainz
Telefon: 06131/323-541 oder – 542
Telefax: 06131/323-70-541
Mail:erich.hieronimus@coface.de oder stephanie.gothe@coface.de
Homepage: www.coface.de


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