10:01 | 09.04.2008
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2007: neues Rekordjahr für Jungheinrich / Dynamisches Marktwachstum
bei Flurförderzeugen / Vorstand schlägt Dividendenerhöhung vor
Hamburg (ots) –
Die Jungheinrich AG hat sich 2007 in einem dynamisch wachsenden
Markt für Flurförderzeuge erfolgreich entwickelt und blickt auf das
beste Geschäftsjahr in ihrer Unternehmensgeschichte zurück. Die
Nachfrage nach allen Produkten und Dienstleistungen stieg deutlich.
Mit einer kräftigen Steigerung des Auftragseinganges und guten
Ergebnissen setzte Jungheinrich seinen profitablen Wachstumskurs
fort. Der Konzernumsatz erreichte erstmals die Rekordmarke von 2
Milliarden Euro. Die Umgestaltung der Fertigung in Norderstedt wurde
erfolgreich abgeschlossen.
“Wir konnten das operative Ergebnis nun bereits im achten Jahr in
Folge steigern”, erklärte Hans-Georg Frey, Vorsitzender des
Vorstandes, anlässlich der Bilanzpressekonferenz in Hamburg. So lag
das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit 140 Millionen Euro um
19 Prozent über dem Vorjahresergebnis (118 Millionen Euro). Die
entsprechende EBIT-Umsatzrendite verbesserte sich auf 7,0 Prozent
(Vorjahr: 6,8 Prozent). Auch die EBIT-Kapitalrendite (ROCE) lag mit
24,1 Prozent deutlich über dem Vorjahreswert von 23,5 Prozent. Das
Ergebnis nach Steuern (Jahresüberschuss) erhöhte sich um 22 Prozent
auf 82 Millionen Euro (Vorjahr: 67 Millionen Euro). Das Ergebnis je
Aktie kletterte hierdurch auf 2,40 Euro (Vorjahr: 1,96 Euro).
Der Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder umfasst, wuchs um
rund 14 Prozent auf 2.120 Millionen Euro (Vorjahr: 1.864 Millionen
Euro). Der Auftragsbestandswert des Neugeschäftes erhöhte sich zum
31. Dezember 2007 um 27 Prozent auf 334 Millionen Euro (Vorjahr: 263
Millionen Euro).
Im Berichtsjahr überstieg der Konzernumsatz mit 2.001 Millionen
Euro erstmals die Marke von 2 Milliarden Euro und damit den Wert des
Vorjahres (1.748 Millionen Euro) um 14 Prozent. Das Inlandsgeschäft
wuchs im Vergleich zum Vorjahr um rund 9 Prozent, während die
Auslandsumsätze mit 17 Prozent fast doppelt so stark zulegten. Die
Auslandsquote erhöhte sich damit um zwei Prozentpunkte auf 75
Prozent. Alle Geschäftsfelder trugen zum Umsatzwachstum bei. Den
größten Zuwachs erzielte das Neugeschäft mit einer Steigerung von 19
Prozent, gefolgt vom Geschäft mit Gebraucht- und Mietgeräten mit 15
Prozent. Dabei trug das Mietgeschäft mit einem Zuwachs von 19 Prozent
überproportional zum Umsatzwachstum bei. Das After-Sales-Geschäft
nahm um 7 Prozent zu.
Wie in den Vorjahren investierte Jungheinrich 2007 kräftig in
Forschung und Entwicklung und stärkte damit die Innovationskraft des
Unternehmens. Die Aufwendungen blieben mit 41 Millionen Euro auf
hohem Niveau (Vorjahr: 44 Millionen Euro).
An der positiven Geschäftsentwicklung 2007 sollen die Aktionäre
teilhaben. Vorstand und Aufsichtsrat werden deshalb der
Hauptversammlung am 10. Juni 2008 vorschlagen, eine gegenüber dem
Vorjahr höhere Dividende von 0,52 Euro je Stammaktie (Vorjahr: 0,48
Euro) und 0,58 Euro je Vorzugsaktie (Vorjahr: 0,54 Euro)
auszuschütten.
Der Jungheinrich-Konzern hat sich im Geschäftsjahr 2007 personell
weiter verstärkt: Zum 31. Dezember 2007 waren konzernweit 10.178
Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 9.274), davon 5.417 (53 Prozent) im
Ausland. Hierin enthalten sind die Mitarbeiter von 11 Gesellschaften,
die erstmals in den Konsolidierungskreis einbezogen wurden.
Das Projekt zur Umgestaltung der Fertigung am Produktionsstandort
Norderstedt wurde abgeschlossen. Dem Unternehmen steht nunmehr eine
deutlich höhere Produktionskapazität zur Herstellung lagertechnischer
Fahrzeuge zur Verfügung.
Die Kapazitäten des zentralen Aufarbeitungswerkes für gebrauchte
Gabelstapler in Klipphausen bei Dresden wurden in einer zweiten
Ausbaustufe erweitert. Damit trägt das Unternehmen der wachsenden
Nachfrage nach Gebrauchtgeräten Rechnung. Die Stapler, häufig
Rückläufer aus auslaufenden Finanzdienstleistungsverträgen, werden
aus allen europäischen Jungheinrich-Vertriebsgesellschaften nach
Klipphausen geliefert.
Ausblick 2008
In den ersten zwei Monaten des Jahres 2008 stieg der
Auftragseingangswert im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 15
Prozent auf 368 Millionen Euro (Vorjahr: 319 Millionen Euro). Hiervon
wird der Umsatz in den kommenden Wochen profitieren. Ende Februar lag
der Umsatz kumuliert bereits bei 307 Millionen Euro (Vorjahr: 288
Millionen Euro). Dies entspricht einer Steigerung von 7 Prozent.
“Für das Jahr 2008 gehen wir von einem insgesamt moderaten
Wirtschaftswachstum bei einer gegenüber dem Vorjahr geringeren
Wachstumsdynamik aus. Wir rechnen mit einem weltweiten Marktvolumen
von ca. einer Million Flurförderzeugen (Vorjahr: 910 Tausend
Einheiten). Das eröffnet zusätzliche Absatzchancen für Jungheinrich”,
so Hans-Georg Frey. Insgesamt rechnet das Unternehmen für das
laufende Geschäftsjahr mit einem weiter günstigen Geschäftsverlauf
und Wachstumsraten im mittleren einstelligen Prozentbereich bei
Auftragseingang und Umsatz.
Um mit dem erwarteten künftigen Marktwachstum und damit steigenden
Auftragseingängen in den kommenden Jahren Schritt halten zu können,
wird Jungheinrich seine Produktionskapazitäten anpassen. Zur
Entlastung des Werkes in Norderstedt wurde Ende 2007 die Errichtung
einer neuen Produktionsstätte für Elektro-Niederhubwagen in Landsberg
bei Halle (Sachsen-Anhalt) beschlossen. Diese Maßnahme wurde im
laufenden Jahr begonnen und wird bis in das Jahr 2009 hineinreichen.
In Landsberg werden so mehr als 100 neue Arbeitsplätze entstehen, das
Projektvolumen liegt bei rund 30 Millionen Euro. Für das Werk in
Moosburg stehen ebenfalls Ausbauüberlegungen an, die im Laufe dieses
Jahres konkretisiert werden.
Jungheinrich wird auf der CeMAT 2008, der internationalen
Leitmesse für die Intralogistik in Hannover (27. bis 31. Mai 2008),
den Schwerpunkt auf die Themen Energieeffizienz und
Antriebstechnologie legen. Darüber hinaus werden wiederum zahlreiche
Produktneuheiten und Weiterentwicklungen präsentiert werden.
Jungheinrich gehört zu den international führenden Unternehmen in
den Bereichen Flurförderzeug-, Lager- und Materialflusstechnik. Als
produzierender Logistikdienstleister bietet Jungheinrich seinen
Kunden ein umfassendes Produktprogramm an Staplern, Regalsystemen und
Dienstleistungen für die komplette Intralogistik. Die
Jungheinrich-Aktie wird an allen deutschen Börsen gehandelt.
TV-Redaktionen können Schmittmaterial (PAL Digi Beta 16:9) über
www.tvServiceBox.com sichten und als sendefähigen Download (MPEG2)
beziehen.
www.jungheinrich.de (dort: aktueller Geschäftsbericht 2007)
Originaltext: Jungheinrich AG
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/33063
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ISIN: DE0006219934
Presse-Rückfragen bitte an:
Jungheinrich AG, Markus Piazza, Leiter Unternehmenskommunikation
Tel.: 040 6948-1550, Fax: 040 6948-1599,
markus.piazza@jungheinrich.de
– Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist
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