AGENTURMELDUNGEN

13:36 | 11.06.2013
ROUNDUP: Tarifplus bei KWS läuft auf zwei Jahre – Leiharbeit soll sinken

EINBECK (dpa-AFX) – Die Mitarbeiter des Saatgutproduzenten KWS Saat bekommen
mehr Geld. Nach ganztägigen Verhandlungen einigten sich die Tarifpartner auf
eine Erhöhung der Einkommen und zusätzliche Verbesserungen, wie ein
Konzernsprecher am Dienstag mitteilte. Das Einbecker Unternehmen und die
Gewerkschaft IG Bau sprachen bei dem ausgehandelten Gesamtpaket von
durchschnittlich 6,8 Prozent Plus – allerdings gerechnet auf den Zeitraum der
kommenden 24 Monate. Deutschlandweit zähle der Konzern 1500 Mitarbeiter – davon
1200 tarifgebunden. Weltweit seien es 4500.

Der Kompromiss sieht vor, dass das Gehalt aller 1200 tariflich gebundenen
Mitarbeiter von diesem Juli an 4,0 Prozent höher ausfällt. Zudem gebe es diesen
Juli Einmalzahlungen von je 1000 Euro brutto – und zwar unabhängig von der
jeweiligen Einkommensklasse, sagte der Sprecher. Davon profitieren untere
Entgeltgruppen vergleichsweise stärker. Die KWS begründete die Zuwächse mit “der
gegenwärtigen guten Ertragslage”.

Zudem erhöhte das Unternehmen den Spielraum bei den erfolgsabhängigen
Vergütungen. Diese Boni hängen an der Dividende, die das Unternehmen ausschüttet
und waren bisher bei einem vollen Monatsbrutto gedeckelt – künftig werden 50
Prozent mehr drin sein.

Auszubildende bekommen darüber hinaus 50 Euro mehr pro Monat. Zusätzlich
gibt es für die Lehrlinge diesen Juli ebenfalls eine Einmalzahlung, die bei
brutto 350 Euro liegt. Gewerkschaft und Arbeitgeber einigten sich auch, die
Leiharbeit im Konzern stärker zu reduzieren. Dieses Vorhaben solle “im Rahmen
der unternehmerischen Möglichkeiten” geschehen. KWS Saat sprach auf Nachfrage
von einer “geringen” Leiharbeiterquote./rek/mbt/DP/kja


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