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14:47 | 30.04.2013
US Steel rutscht etwas tiefer in Verlustzone

PITTSBURGH (dpa-AF) – Der amerikanische Stahlproduzent US Steel ist
im ersten Quartal etwas tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich
erhöhte sich der Verlust in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorquartal
um 23 Millionen auf 73 Millionen US-Dollar, wie der Konzern am Dienstag
mitteilte. Grund seien Belastungen durch den Rückkauf von Wandelanleihen. Vor
einem Jahr war mit 219 Millionen Dollar ein noch höherer Verlust angefallen. Der
Umsatz sank im ersten Quartal im Jahresvergleich um gut elf Prozent auf 4,6
Milliarden Dollar.

Am Markt war etwas mehr erwartet worden. Konzernchef John Surman sprach von
Verbesserungen im Vergleich zum Vorquartal trotz eines schwierigen
wirtschaftlichen Umfeldes und eines sehr starken Wettbewerbs auf dem Stahlmarkt.

US Steel gilt im Rahmen eines Konsortiums als ein Interessent für das von
ThyssenKrupp zum Verkauf gestellte Stahlwerk in Alabama. Die Deutschen
wollen nach Milliardenverlusten Stahlwerke in Brasilien und den USA verkaufen.
Noch stehen die Werke mit einem Wert von 3,9 Milliarden Euro in den Büchern.
Diesen Preis würde ThyssenKrupp gern erzielen. Rund 12 Milliarden Euro hat der
Konzern für die Anlagen ausgegeben. Im operativen Geschäft machen sie hohe
Verluste./jha/mne/fbr


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