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14:10 | 09.12.2008
Ver.di und Beamtenbund fordern von Ländern acht Prozent mehr Geld

BERLIN (dpa-AFX) – Der Beamtenbund und die Gewerkschaft ver.di gehen mit
einer gemeinsamen Forderung nach acht Prozent mehr Geld in die
Tarifverhandlungen für die 790.000 Landesbediensteten. Das beschlossen am
Dienstag die Gremien von ver.di und der Tarifunion des Deutschen Beamtenbundes
(DBB) jeweils einstimmig in Berlin.

Es müsse mindestens einen Einkommensanstieg von 200 Euro geben, sagte
ver.di-Chef Frank Bsirske. Die Vergütung für Auszubildende solle um 120 Euro
steigen. Außerdem müsse es eine Übernahmegarantie für Azubis geben. Der
Tarifvertrag solle eine Laufzeit von 12 Monaten haben. Die Bundesländer hatten
die schon teilweise bekanntgewordenen Forderungen als abwegig zurückgewiesen.

DBB-Chef Peter Heesen sagte, es könne nicht sein, dass Milliarden-
Schutzschirme für die Bankenwelt aufgespannt, die Beschäftigten im öffentlichen
Dienst vom Staat aber im Regen stehen gelassen würden. “Deshalb passt die
Forderung von acht Prozent auch in die Landschaft”, sagte Heesen.

Die Forderungen von ver.di und DBB orientieren sich am Abschluss für die
Beschäftigten des Bundes. Im vergangenen März waren für die 1,2 Millionen
Beschäftigten von Bund und Kommunen für 2008 und 2009 Lohnzuwächse von acht
Prozent vereinbart worden./tb/DP/bf


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