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Enttäuschende US-Konjunkturdaten sowie Sorgen über Schuldenprobleme in der Eurozone haben den deutschen Aktienmarkt am Donnerstag deutlich in den negativen Bereich gedrückt. Der DAX schloss auf dem tiefsten Stand seit vergangenem November. Der Euro fiel erstmals seit Juni 2009 wieder unter 1,38 US-Dollar. Darüber hinaus ließen die US-Arbeitsmarktdaten nichts Gutes für den Monatsbericht am Freitag erwarten. Den geringsten Kursverlust im DAX verzeichneten Deutsche Börse (-0,31% auf 47,10 Euro). Die Zahlen der Deutsche Bank hatten im Tagesverlauf für eine Berg- und Talfahrt des Aktienkurses gesorgt. Mit +4,22% auf 43,88 Euro gehörten die Papiere zu den größten Verlierern im DAX. Commerzbank büßten als DAX-Tagesverlierer 5,16% auf 5,53 Euro ein. Im MDAX drehten Pfleiderer nach einer zunächst negativen Reaktion auf eine angekündigte Kapitalerhöhung ins Plus und schlossen bei 6,50 Euro um 0,62% höher. Im TecDAX nutzten die Investoren den positiven Quartalsbericht der Software AG für Gewinnmitnahmen (-5,92% auf 78,89 Euro). SDAX-Tagesgewinner waren Dyckerhoff (+2,30% auf 45,75 Euro), die schwächste Performance verzeichneten Homag (-5,58% auf 11,00 Euro). Beim DAX sind die mittel- und die kurzfristige Indikatorenlage negativ. Der DAX hat kurzfristig Korrekturpotenzial bis 5.470 Punkte.

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