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Breaking News: Infineon, Rhön-Klinikum, United Internet
Infineon : Der Halbleiterhersteller rechnet laut der „Börsen-Zeitung“ mit einem länger andauernden Aufschwung der weltweiten Chipindustrie. Der Aufwärtstrend gehe „über 2011 hinaus“, sagte Vorstandssprecher Peter Bauer der Zeitung gegenüber. Er trat damit Befürchtungen von Analysten entgegen, dass auf den derzeitigen Boom rasch wieder ein Abschwung folgen könnte. Selbst die durch die Schuldenkrise Griechenlands ausgelöste Euro-Schwäche schmälert Bauers Zuversicht nicht. „Jeder Cent, um den der Dollar steige, erhöhe das Ergebnis um bis zu 1,5 Mio. Euro. Er räumte allerdings ein, dass dieser Vorteil aufgrund der Wechselkursveränderung sukzessive abnehme, weil Infineon mehr und mehr die Beschaffung in den Dollar-Raum verlagere, und dies vor allem im Mobilfunkgeschäft.
Spekulationen um einen möglichen Verkauf der Sparte für Mobilfunkchips an den Wettbewerber Intel befeuerte Bauer indes nicht. „Ich sehe da keine Gefahr in dieser Richtung“, sagte er. Auch den Gesamtkonzern sieht Bauer nicht von einer Übernahme bedroht. Akquisitionen und Zusammenschlüsse bei Unternehmen der Größe Infineons seien in der Vergangenheit selten gewesen und würden es wahrscheinlich auch in der Zukunft bleiben.
Rhön-Klinikum : Der Klinikbetreiber integriert die Salze Klinik I Bad Salzdetfurth in den Klinik-Verbund und erweitert damit das medizinische Leistungsspektrum um einen geriatrischen Schwerpunkt. Gestern wurde der Kaufvertrag zwischen Vertretern der Lielje-Gruppe und des Vorstands von Rhön-Klinikum notariell beurkundet. Der Klinikbetreiber integriert damit die Salze Klinik I in den Klinik-Verbund und erweitert sein medizinisches Leistungsangebot in Niedersachsen um diesen geriatrischen Schwerpunkt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
United Internet : Der Konzern will laut „FTD“ die Deutsche Post im Kerngeschäft mit Briefen angreifen: Das Internetunternehmen plant zeitgleich mit dem Start des Onlinebriefs der Deutsche Post im Sommer großflächig den Versand von Hybridbriefen über alternative Briefdienste. Diese seien „fester Bestandteil“ des Angebots, das sein Konzern im Rahmen der De-Mail-Initiative der Bundesregierung für rechtssicheren digitalen Schriftverkehr aufbaue, sagte United-Internet-Vorstand Jan Oetjen der Zeitung gegenüber. Geplant ist, einen Großteil der Briefe über Mitgliedsunternehmen der Mail Alliance zu befördern. In dem Verbund sind mit TNT und den Zustelldiensten großer Zeitungsverlage wie Holtzbrinck die wichtigen Konkurrenten der Post vertreten.
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