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Breaking News: Vossloh, Deutsche Bank, Deutsche Post

Vossloh: Der Verkehrstechnikkonzern wird im laufenden Jahr laut „Frankfurter Allgemeiner Sonntagszeitung“ keine größere Übernahme tätigen. „Eine größere Akquisition 2010 wäre willkommen, aber ich halte dies für nicht so wahrscheinlich“, sagte Vorstandssprecher Werner Andree der Zeitung gegenüber. In China geht der Manager davon aus, dass der Konzern nicht alle Aufträge für Schienenbefestigungen bekommen muss. Andree rechne aber mit einem „für uns“ interessanten Anteil.

Deutsche Bank: Die Bank hat laut dem Magazin “Spiegel” große Probleme mit Fonds, die vor allem in Gewerbeimmobilien in den USA investieren. Im Dezember habe sie den Rreef America Reit III mit frischen Krediten retten müssen, der seinen Investoren einen Verlust von mindestens 65% beschert habe, berichtet das Magazin. Endgültig gerettet sei der Fonds aber nicht, weil die Marktturbulenzen eher zunehmen. Die Deutsche Bank sei an dem 2,6-Mrd.-USD-Fonds, der unter anderem in Hochhäusern in Philadelphia und Büros im Silicon Valley investiert hatte, mit knapp 10% beteiligt. Das restliche Geld habe Rreef, die US-Anlagegesellschaft der Deutschen Bank, bei US-Pensionsfonds eingesammelt. Diese würden vereinzelt einen Verlust von bis zu 82% beklagen.

Deutsche Post: Das Unternehmen will nach Angaben von Brief-Vorstand Jürgen Gerdes die Großkundenpreise trotz des Wegfalls ihres Mehrwertsteuerprivilegs stabil halten und nimmt dafür Gewinneinbußen in Kauf. Demnach habe die Sicherung von Mengen und Umsatz Vorrang, und dafür verzichte man auf einen jährlichen Ergebnisbeitrag in niedriger dreistelliger Millionenhöhe. Demnach will der Konzern von Juli an seine Rabatte erhöhen, um die Belastung der Geschäftskunden durch die Mehrwertsteuer aufzufangen. Die Änderungen im Steuerrecht treten zum 01.07. in Kraft. Erstmals muss die Post Großkunden für die Beförderung von Briefen und schweren Paketen dann die Mehr-wertsteuer in Rechnung stellen.

 

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