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9:24 | 10.02.2010
financial.de Breaking News: E.ON, EnBW, K+S
E.ON: Der Versorger wird der ungarischen Regierung die Vorkaufsrechte für Anteile an seiner ungarischen Erdgashandelstochter E.ON Foldgaz Trade einräumen. In den kommenden Tagen wollen beide Parteien einen entsprechenden Vertrag unterzeichnen, berichtete die ungarische Nachrichtenagentur „MTI“. Die Vorkaufsrechte würden 2016 auslaufen. Zum selben Zeitpunkt endeten langfristige Gasbeschaffungsverträge. E.ON Ungarns Gasbeschaffungsverträge mit ihrem russischen Wettbewerber OAO Gazprom liefen 2015 aus. E.ON Ruhrgas, die Gassparte des DAX-Konzerns, verhandle mit Gazprom über einen neuen Vertrag. EnBW: Der Versorger interessiert sich für den Essener Stromerzeuger Steag. „Wir sind an einer Ausweitung unserer Erzeugungskapazitäten interessiert und werden jede Option prüfen“, zitierte die Nachrichtenagentur „Reuters“ EnBW-Vorstandschef Hans-Peter Villis. Allerdings wisse er nicht, ob eine Mehrheit oder nur ein Minderheitsanteil an der Steag zum Verkauf stehe. Beim österreichischen Energieversorger EVN erwägt EnBW hingegen einen Ausstieg. Man brauche den Versorger nicht mehr, wie ursprünglich geplant, als Speerspitze nach Osteuropa. EVN erwartet, dass die EnBW das 36%-Paket über die Börse verkauft. K+S: Im Streit um die Salzeinleitung in die Werra hat sich der Konzern gegen den vorgeschlagenen Bau einer Fernleitung zur Nordsee ausgesprochen. Ein runder Tisch, dem Naturschützer, Gewerkschaftern sowie Vertreter von K + S, Kommunen und Bundesländern angehören, hatte die Pipeline vorgeschlagen und K + S aufgefordert, spätestens 2020 die Einleitung von Salzabwasser in die Werra und deren Versenkung in den Untergrund vollständig einzustellen. Mit Investitionen von bis zu 360 Mio. Euro wird K+S eigenen Angaben zufolge das Salzwasseraufkommen aus der Produktion im hessisch-thüringischen Kalirevier bereits bis zum Jahr 2015 halbieren. Mit diesem umfangreichen Maßnahmenpaket geht das Unternehmen nach eigenen Angaben an die Grenzen des wirtschaftlich Vertretbaren. |
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