DEUTSCHE AKTIEN

8:58 | 20.11.2009
Helaba – Marktkommentar Aktien: Deutsche Bank, Deutsche Telekom, Karmann, BHF, Opel, Rewe, BayernLB

Deutsche Bank: Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank AG, Josef Ackermann, hat seinen Vorschlag eines Notfallfonds gegen Kritik verteidigt. Außerdem sieht er sein Renditeziel für die Bank von 25% gefährdet, wenn die Eigenkapitalanforderungen künftig steigen. Das Ziel zu erreichen, würde dann “wohl schwieriger”, sagte Ackermann in einem Interview. (Süddeutsche Zeitung S. 18)

Deutsche Telekom: Die Deutsche Telekom sucht für ihre angeschlagene US-Tochter einen Partner. Das sei derzeit die bevorzugte Lösung, um die Investitionen in das US-Netz zu finanzieren, heißt es aus Konzernkreisen. Denkbar sei eine Netzehe mit Metro PCS oder Clearwire. Aber auch eine Kooperation mit AT&T wird erwogen. (Handelsblatt S. 1)

Karmann:
Die drei Familienstämme, die den Automobilzulieferer Karmann kontrollieren, sind sich mit dem VW-Konzern grundsätzlich über einen Teilverkauf einig, ist aus Verhandlungskreisen zu erfahren. Man habe eine Kompromiss gefunden, heißt es. (Handelsblatt S. 23)

BHF:
Vorstand und Aufsichtsrat der BHF-Bank machen gegen eine mögliche Zerschlagung des Instituts mobil. Diese könnte der Frankfurter Privatbank im Zuge der Übernahme ihrer Muttergesellschaft Sal. Oppenheim durch die Deutsche Bank drohen, heißt es. (Handelsblatt S. 2)

Opel: Der US-Autokonzern General Motors (GM) hält im Rahmen der Opel-Sanierung Standortschließung nicht für unbedingt erforderlich. “Wir müssen überhaupt keine Standorte schließen. Was wir tun müssen, ist, einen Teil der Kapazität abzubauen”, sagte der neue GM-Europachef Nick Reilly in einem Interview. Es gebe verschiedene Wege, dies zu tun. Werksschließungen seien dafür nicht unbedingt notwendig. (FAZ S. 15)

Rewe:
Der Einzelhandelskonzern Rewe will sein Touristikgeschäft ausweiten und verhandelt über einen Einstieg beim Hotelbetreiber Club Aldiana mit dem spanischen Mehrheitsaktionär Grupo Santana Cazorla, heißt es. (FTD S. 5)

BayernLB:
Bayern fordert von Österreich einen maßgeblichen Beitrag zur Rettung der dortigen Tochter Hypo Alpe Adria. Laut FTD hat die Hypo von Österreichs Finanzmarktaufsicht nur noch bis zum 10. Dezember Zeit bekommen, die dringend nötige Kapitalspritze zu setzen. (Reuters)


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