Helaba – Marktkommentar Aktien: Deutsche Bank, Ratiopharm, Hypovereinsbank, Frühjahrsgutachten, Daimler, Deutsche Post
Deutsche Bank
Die Deutsche Bank treibt die Vorbereitung für ein Andocken der Bonner Postbank voran. Derzeit arbeite die Frankfurter Bank Finanzkreisen zufolge daran, eine gemeinsame Informationstechnologie aufzubauen. In den kommenden Jahren würden konzernweit rund 500 Mio EUR für die Umstellung der Kernbank-Software auf den SAP-Standard ausgegeben, den die Postbank bereits nutzt. (Handelsblatt S. 34) Ratiopharm
Pharmafirmen in Deutschland nehmen den Blutverdünner Clopidogrel nun doch vom Markt. Nachdem sich in den vergangenen Wochen bereits Konkurrenten in mehreren EU-Ländern zu diesem Schritt entschieden haben, zogen nun auch die Generikahersteller Acino, Hexal und Ratiopharm nach. (Welt S. 11) Hypovereinsbank
Rolf Friedhofen, Finanzvorstand der HypoVereinsbank (HVB), wird die Bank verlassen, wie es unter Berufung auf Finanzkreise heißt. Der Aufsichtsrat der UniCredit-Tochter soll sich am Freitag mit der Vertragsauflösung befassen. Ein Nachfolger für Friedhofen stehe noch nicht fest. (Handelsblatt S. 70/Süddeutsche Zeitung S. 18) Frühjahrsgutachten
Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen einem Pressebericht zufolge in diesem Jahr mit einem Anstieg des deutschen Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 1,5%. Im kommenden Jahr dürfte der Zuwachs nur minimal geringer ausfallen und 1,4% betragen, heißt es unter Berufung auf mit den Daten vertraute Kreise. (Handelsblatt S. 3/Börsen-Zeitung S. 1) Daimler
Der kuwaitische Staatsfonds KIA hat seinen Anteil vorübergehend auf 4,24 von bislang 6,9 Prozent reduziert. Die restlichen Anteile seien zeitweise ausgeliehen worden, nach Abschluss der Transaktion werde wieder das alte Niveau erreicht. (Reuters) Deutsche Post
Die Lage der Logistikbranche hat sich gebessert, wie der Hauptgeschäftsführer des
Branchenverbands DSLV, Rogge, dem “Handelsblatt” sagte. Vom Niveau des Jahres 2008 sei man aber noch weit entfernt. (Reuters)