Helaba – Marktkommentar Aktien: Deutsche Börse, Deutsche Bank, Daimler, SAP, Deutsche Telekom, E.ON, LBBW
Deutsche Börse
Deutsche Börse: Die NYSE stellt Kreisen zufolge Bedingungen für Gespräche mit dem Bieter NASDAQ Die Nasdaq müsse garantieren, dass sie zu Strafzahlungen von 2 Mrd Dollar bereit sei, falls Wettbewerbsbehörden eine Fusion nicht genehmigten, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Die NASDAQ hat
Kreisen zufolge vor Investoren ihre Bereitschaft geäußert, bei einem Zusammenschluss die AMERICAN STOCK EXCHANGE zu verkaufen. (Reuters) Deutsche Bank
verlor laut “Spiegel” im Jahr 2007 bei Wetten auf die Entwicklung des US-Immobilienmarktes insgesamt 4,5 Milliarden Dollar und damit mehr als bislang bekannt. (Reuters) Daimler
prüft für seine Marke Mercedes neben dem Bau des kompakten GLK die Fertigung der Nachfolgegeneration der A- und B-Klasse in China, wie der für die Region Nordostasien
verantwortliche Manager Walker der “Automobilwoche” sagte. (Reuters) SAP
SAP will sich mit einem konsequenten Wachstumskurs vor Übernahmen schützen. Seit sie im Februar die Konzernführung übernommen haben, sei der Börsenwert des Softwarekonzerns so stark gestiegen, dass keine Übernahme zu befürchten sei, sagten die Co-Chefs Jim Hagemann Snabe und Bill McDermott. (FTD S. 3) Deutsche Telekom
Die griechische Regierung zieht eine Verkaufsoption, die die Deutsche Telekom dazu verpflichtet, für 400 Mio EUR 10% am griechischen Ex-Monopolisten OTE zuzukaufen. Außerdem gründet die Telekom eine Einkaufsallianz mit der France Télécom. (Handelsblatt S. 4/23) E.ON
Der Chef des Energiekonzerns E.ON, Johannes Teyssen, ist zum Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland grundsätzlich bereit. Dennoch hält er die Kernenergie für eine Übergangszeit für unverzichtbar. Die Mitgestalter der Energiewende dürften finanziell nicht überfordert werden, sagte er in einem Interview. (Welt S. 10) LBBW
Die Landesbank Baden-Württemberg LBBW treibt den Verkauf ihrer Immobilientochter voran und hat die Investmentbank Leonardo mit der Käufersuche für die Gesellschaft mit rund 20.000 Wohnungen beauftragt, heißt es. (FTD S. 15)