Helaba – Marktkommentar Aktien: Deutsche Telekom, Deutsche Bank, Deutsche Börse, Deutsche Post, E.ON, BASF, RWE, Euro-Rettungsschirm
Deutsche Telekom
Die TELEKOM beruft zwei Frauen in den Vorstand: McKinsey-Direktorin Claudia Nemat soll ab Anfang Oktober das Europageschäft leiten, die frühere baden-württembergische Kultusministerin Marion Schick (52) soll im kommenden Jahr das Personalressort übernehmen. (Reuters) Deutsche Bank
Die “Welt” spekuliert über einen Wechsel von CEO Ackermann an die Aufsichtsratsspitze. Reuters hatte aus Ackermanns Umfeld erfahren, der 63-jährige Schweizer wolle nicht ins Kontrollgremium wechseln. (Reuters) Deutsche Börse
Im Juni lag der Orderbuchumsatz auf Xetra und dem Parkett der Börse Frankfurt bei 109,9 (Juni 2010: 111,4) Milliarden Euro. (Reuters) Deutsche Post
Erst im Jahr 2009 war die Post-Tochter DHL in den innerchinesischen Expressmarkt eingestiegen. Jetzt gibt sie ihr Engagement überraschend wieder auf. Für den Rückzug nennt die Post vor allem politische Gründe. (Handelsblatt S. 19) E.ON
E.ON und RWE rücken laut “SZ” vom geplanten Neubau von Atommeilern in Großbritannien ab, den Firmen werde das Vorhaben offenbar zu teuer. (Reuters) BASF
Bei der Ausgliederung milliardenschwerer Kunststoffgeschäfte erhält der Chemiekonzern BASF eine hohe Zahlung vom Partner Ineos. BASF soll 600 Mio EUR bekommen, weil er in das 50-50-Joint-Venture Styrolution höhere Vermögenswerte einbringt als Ineos. Das geht aus der Rechnungslegung des neuen Gemeinschaftsunternehmens hervor. (FTD S. 7) RWE
Deutschlands führende Energiekonzerne könnten nach dem Atomausstieg nun auch internationale Kraftwerksprojekte auf Eis legen. So rücken E.ON und RWE vom geplanten Neubau von Atommeilern in Großbritannien ab, heißt es. Es werde immer unwahrscheinlicher, dass die Neubauten des Gemeinschaftsunternehmens Horizon Nuclear Power wie geplant realisiert würden, verlautete aus beiden Konzernen. (Süddeutsche Zeitung S. 19) Euro-Rettungsschirm
Das Bundesverfassungsgericht beschäftigt sich mit den umstrittenen Milliardenhilfen für hoch verschuldete Euro-Staaten. In einem Pilotverfahren werden die Karlsruher Richter nicht nur die deutschen Gesetze zur Finanzhilfe für Griechenland und zum provisorischen Euro-Rettungsschirm EFSF prüfen, sondern sich auch mit dem Budgetrecht des Bundestages befassen. (Reuters)