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Helaba – Marktkommentar Aktien: Infineon, Siemens, Deutsche Telekom, Atomenergie

Infineon
hat seine Mobilfunkchipsparte Wireless Solutions an INTEL für 1,4 Mrd Dollar verkauft. (Reuters)
Siemens
Siemens und Nokia haben Gespräche mit Private-Equity-Gesellschaften über eine Beteiligung an Nokia Siemens Networks (NSN) offiziell bestätigt. “Wir sind immer bereit mit denen zu sprechen, die Ideen und Kapital in die Branche einbringen wollen”, sagte Nokia-CFO Timo Ihamuotila der “Financial Times” (FT – Montagsausgabe). “Nokia und Siemens werden in jedem möglichen Szenario bedeutende Aktionäre von NSN bleiben”, fügte der Manager hinzu. (Dow Jones)
Deutsche Telekom
Die Deutsche Telekom ist derzeit schlecht auf ihren US-Geschäftspartner Apple zu sprechen – Grund sind die Lieferverzögerungen beim neuen iPhone 4. “Wir haben zehntausende Vorbestellungen für die Geräte. Ohne Lieferverzögerungen hätten wir viel mehr iPhone-Verträge abschließen können”, ärgert sich der Deutschlandchef der Telekom, Niek Jan van Damme, im Interview mit dem “Focus”. Aktuell liege die Verzögerung für die neue Generation des Smartphones bei neun Wochen. Apple habe bisher keine genauen Gründe dafür genannt. Die Telekom-Vorstandsmitglieder zogen daraus Konsequenzen und nutzen zunächst ihre alten iPhones weiter. Anderenfalls fürchte er ein falsches Signal an die Kunden, sagte van Damme. Das Apple-iPhone ist bisher in Deutschland nur über einen Vertrag mit der Telekom zu erhalten. (Nürnberger Nachrichten)
Atomenergie
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Erwartung auf eine lange zweistellige Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke gedämpft. “Fachlich (sind) zehn bis 15 Jahre vernünftig”, sagte sie am Sonntag im ARD-Sommerinterview. Als Regierungschefin müsse sie aber noch andere Kriterien vor einer Entscheidung berücksichtigen – etwa Sicherheitsaspekte und die Rechtssicherheit einer Entscheidung ohne Zustimmung des Bundesrates. Damit dürfte eine Laufzeitverlängerung weit über zehn Jahre fraglich sein. Vizekanzler Guido Westerwelle sprach von einem Korridor zwischen zehn und 15 Jahren. “Ich sage Ihnen voraus, in dieser Größen-ordnung wird das dann auch abgeschlossen werden”, sagte er im ZDF. www.handelsblatt.de
Atomenergie
Der geplante Deal zwischen Bundesregierung und Kernkraftwerksbetreibern verstößt nach Auffassung des Bonner Rechtswissenschaftlers Christian Waldhoff gegen die Verfassung. Die Auswirkungen einer solchen Vereinbarung wären ver-heerend. Es gehe um Grundfragen der parlamentarischen Demokratie, so Waldhoff. www.handelsblatt.de

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