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Helaba – Marktkommentar Aktien: K+S, E.ON, Allianz, RWE, BMW, MLP, Tognum

K+S: Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S hat im ersten Quartal angesichts schwa-cher Düngemittelnachfrage deutlich weniger verdient. Der operative Gewinn (Ebit I) fiel binnen Jahresfrist um 23,1 Prozent auf 174 Millionen Euro, wie K+S am Mitt-woch mitteilte. Damit lag K+S allerdings klar über den Prognosen der Analysten, die im Schnitt nur mit 119 Millionen Euro gerechnet hatten. Von Januar bis März setzte der Kasseler Dax-Konzern 1,076 Milliarden Euro um, ein Minus von 11,3 Prozent. Für das Gesamtjahr geht der Vorstand weiterhin von einem spürbaren Umsatzminus und einem deutlich niedrigeren operativen Gewinn aus. 2008 hatte K+S bei einem Rekordumsatz von 4,8 Milliarden Euro einen operativen Gewinn von 1,34 Milliarden Euro verbucht. (Reuters)

E.ON: Unter Beteiligung des deutschen Energieversorgers Eon entsteht bis 2012 vor der Küste Großbritanniens der größte Offshore-Windpark der Welt. Zusammen mit den Partnern Dong Energy und der Investmentgesellschaft Masdar aus dem Emirat Abu Dhabi sollen 2,2 Milliarden Euro in das Projekt London Array investiert wer-den. Der erste Strom soll 2012 fließen, wie Eon gestern bekanntgab. Nach der Fertigstellung soll der Windpark Energie für 750 000 Haushalte liefern. (berlinonli-ne.de)

Allianz:
Europas größter Versicherer Allianz hat wie erwartet wegen der Belastungen aus dem Dresdner-Bank-Verkauf und der Folgen der Finanzkrise deutlich weniger verdient. Mit einem Gewinn von 29 Millionen Euro nach 1,148 Milliarden Euro blieb der Münchener Konzern allerdings noch in der Gewinnzone. Am deutlichsten war der Gewinneinbruch im Geschäft mit Schaden- und Unfallversicherungen. In der wichtigsten Sparte sank der Gewinn um 59 Prozent auf 431 Millionen Euro, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Im Leben/Kranken-Bereich fiel der Überschuss von 452 Millionen Euro auf 321 Millionen Euro. Der Verkauf der Dresdner Bank an die Commerzbank belastete das Ergebnis – wie angekündigt – mit knapp 400 Millionen Euro. Die Allianz hatte bereits bei der Hauptversammlung Ende April Eckdaten für das erste Quartal vorgelegt (dpa-AFX)

RWE:
Der Energieversorger RWE umgarnt die Aktionäre von Essent. Die beiden Versor-ger schließen einen Vertrag über Investitionszusagen. Der größte Essent-Anteilseigner Nord-Brabant zögert allerdings weiterhin mit seiner Zustimmung zur Übernahme durch RWE. (Handelsblatt S. 17)

BMW:
Der Autobauer BMW will offenbar die Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Rivalen Daimler vorantreiben und erwägt zudem den Ausbau der Kooperation mit dem französischen Konkurrenten Peugeot. Der BMW-Vorstandsvorsitzende Norbert Reithofer pocht zugleich auf die Eigenständigkeit von BMW und sagte: “Eine Ver-änderung der Kapitalstruktur, etwa eine Überkreuzbeteiligung mit anderen Unter-nehmen, kommt für uns derzeit nicht in Frage”. (FAZ S. 14/Süddeutsche Zeitung S. 18)

MLP: MLP erzielt im ersten Quartal Gesamterlöse von 125,5 Millionen Euro * Ergebnis vor Zinsen und Steuern sinkt auf 3,4 Millionen Euro * Liquide Mittel steigen auf 216,4 Millionen Euro * Das Neugeschäft in der Altersvorsorge liegt mit einer vermittelten Beitragssumme von 0,9 Milliarden Euro auf dem nNiveau von 2007 * Stabil entwickelten sich die Aassets under Management mit 11,2 Milliarden Euro (31.12.2008: 11,4 Milliarden) * Zwischen Januar und März 6.600 Kunden gewon-nen * Sind für 2009 weiterhin verhalten optimistisch und möchten uns besser entwickeln als der Markt * Im ersten Quartal Überschuss 0,3 Millionen Euro, minus 97 Prozent * Im ersten Quartal Gewinn vor Steuern bei 2,0 Millionen Euro, minus 88 Prozent * Analystenprognose Gesamtertrag war 115 Millionen Euro, Ergebnis vor Zinsen und Steuern 3,6 Millionen Euro, Gewinn vor Steuern 1,4 Millionen Euro, Netto-Ergebnis minus 0,03 Millionen Euro (Reuters)

Tognum: Der Hersteller von Antriebssystemen und Energieanlagen Tognum hat im ersten Quartal erwartungsgemäß einen Umsatz- und Ergebnisrückgang hinnehmen müs-sen. Die Einbußen fielen dabei aber weitgehend im Rahmen der Erwartungen aus. Die Erlöse fielen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 11,7 Prozent auf 642 Milli-onen Euro, wie das in Friedrichshafen ansässige Unternehmen am Mittwoch mit-teilte. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank von 100 Millio-nen Euro auf 64 Millionen Euro. Unterm Strich stand ein bereinigtes Konzerner-gebnis von 38 Millionen Euro, nach 58 Millionen Euro im Vorjahr. Die Bereinigun-gen beziehen sich auf Abschreibungen etwa auf Zukäufe sowie auf Wechselkursef-fekte aus Sicherungsgeschäften. Den Ausblick auf das Gesamtjahr bekräftigte das Unternehmen. (dpa-AFX)

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