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Helaba – Marktkommentar Aktien: Lufthansa, Software AG, Siemens, BASF, Gildemeister, Volkswagen, Merck, Allianz
Lufthansa
erzielte im 2. Quartal einen Umsatz von 6,9 Mrd Euro und ein operatives Ergebnis von 159 Mio Euro. Für 2010 stellte die Airline ein operatives Ergebnis im Rahmen der aktuellen Markterwartungen in Aussicht. (Reuters)
Software AG
* Ergebnis um 33 Prozent gesteigert * Gesamtumsatz steigt im zweiten Quartal 2010 um 52 Prozent auf 267,3 Millionen Euro * Umsatzprognose 2010 bestätigt, erhöht Ergebniszuwachsprognose von 8 – 12 Prozent auf 10 – 12 Prozent
* Gewinn nach Steuern im zweiten Quartal 37,4 Millionen Euro nach 28,9 Millionen Euro (Reuters)
Siemens
Siemens hat im vergangenen Quartal die Wirtschaftskrise weitgehend hinter sich gelassen. Der operative Gewinn der drei Kernsektoren Industrie, Energie und Medizintechnik stieg verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 40 Prozent auf 2,33 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz legte um vier Prozent auf 19,17 Milliarden Euro zu, der Auftragseingang kletterte um 22 Prozent auf 20,87 Milliarden Euro. Mit den Werten ließ Siemens die Erwartungen der Analysten deutlich hinter sich. “Die starke Nachfrage hat zu einem Rekordauftragsbestand geführt. Gleichzeitig haben die Sektoren das beste Ergebnis aller Zeiten erzielt und werden das Vorjahr deutlich übertreffen”, sagte Vorstandschef Peter Löscher. Im vergangenen Geschäftsjahr 2008/09 (zum Ende September) hatte Siemens operativ 7,5 Milliarden Euro verdient. (Reuters)
BASF
Der Chemiekonzern BASF hat im zweiten Quartal 2010 einen Ertragssprung verzeichnet. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, stieg der Umsatz gegen-über dem Vorjahr um 30 Prozent auf rund 16,2 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 94 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Gegenüber dem ersten Quartal 2010 konnten sowohl Umsatz als auch EBIT vor Sondereinflüssen gesteigert werden. Dazu habe laut BASF insbesondere die sehr starke Nachfrage im Chemiegeschäft beigetragen. “Wir gehen davon aus, dass wir unseren Umsatz im Jahr 2010 kräftiger steigern werden als die weltweite Chemieproduktion”, erklärte der BASF-Vorstandsvorsitzende Jürgen Hambrecht. (dts Nachrichtenagentur)
Gildemeister
* Steigern Auftragseingang im ersten Halbjahr um 12 Prozent auf 651,5 Millionen Euro * Im zweiten Quartal Ergebnis vor Zinsen und Steuern 1,8 Millionen euro, Ergebnis nach Steuern minus 4,3 Millionen Euro * Reuters-Analystenprognose zu Gildemeister im zweiten Quartal war Umsatz 281 Millionen Euro, Ergebnis vor Zinsen und Steuern 0,94 Millionen Euro, netto minus 5,6 Millionen Euro
* Umsatz im zweiten Quartal bei 284,5 Millionen Euro * Sind optimistischer für 2010 als noch zu Jahresbeginn, rechnen mit Auftragseingang von über 1,3 Milliarden Euro * Planen im gesamtjahr Umsatz von mehr als 1,25 Milliarden Euro * Ausgeglichenes Vorsteuerergebnis im Gesamtjahr erreichbar * Erwarten im Geschäftsjahr 2011 steigerung von Auftragseingang und Umsatz von jeweils rund 10 Prozent und deutliche Ergebnisverbesserung (Reuters)
Volkswagen
Volkswagen China löst sich zunehmend von der Wolfsburger Konzernzentrale. Die Auslandstochter will künftig auf Importe verzichten und ausschließlich Teile aus China verwenden, sagte Chinachef Winfried Vahland. Selbst Elektroantriebe sollen vor Ort entwickelt und produziert werden. (FTD S. 1)
Merck
Beim Pharma- und Chemiekonzern Merck hat die Erholung im Chemiegeschäft zu einem kräftigen Gewinnanstieg geführt. Zugleich hob das Unternehmen den Ausblick erneut an. Das Ergebnis nach Steuern habe im zweiten Quartal um 70 Prozent auf 187 Millionen Euro zugelegt, teilte der im Dax notierte Konzern am Donnerstag mit. Das operative Ergebnis verbesserte sich auf 326,2 Millionen Euro und übertraf damit die Erwartungen der von dpa-AFX befragten Analysten von 281,9 Millionen Euro. Vor einem Jahr standen noch 184,5 Millionen Euro in den Büchern. Beim Umsatz verbuchte Merck ein Wachstum auf 2,2 Milliarden Euro nach 1,9 Milliarden Euro im Vorjahr. (dpa-AFX)
Allianz
Der weltweit drittgrößte Vermögensverwalter Allianz Global Investors spornt seine Geschäftssparten zu mehr internem Wettbewerb an. So wird die Tochter Pimco, die vor allem auf Anleihen spezialisiert ist, ihr Engagement bei Aktienfonds voraussichtlich ausbauen, sagte Allianz-Vorstand Joachim Faber. (FTD S. 16)
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