SAP
Der Softwarekonzern SAP setzt große Hoffnungen auf eine neuartige In-Memory-Datenbank Hana. Noch ist Hana eine Spezialanwendung, doch soll sich das bald ändern. Rivalen wie Oracle werden bereits nervös. (FTD S. 8) Deutsche Telekom
Der US-Telekomkonzern AT&T wird die Übernahme der Telekom-Tochter T-Mobile USA wohl vor Gericht durchsetzen müssen. Aussagen des US-Justizministers deuten darauf hin, dass die Chancen gesunken sind, durch Zugeständnisse bei der Übernahme eine Genehmigung zu bekommen. (FTD S. 7) Karstadt
Zwei Jahre nach der Insolvenz wähnt sich die Warenhaus-Gruppe Karstadt wieder bei guter Gesundheit. “Wir sind bei Umsatz und Ertrag auf einem sehr guten Weg”, sagte Finanzchef Harald Franszczak. Etwa 400 Mio EUR will Karstadt bis 2015 in ihre Häuser investieren. (Süddeutsche Zeitung S. 21) Fielmann
Fielmann hat seinen Marktanteil weiter ausgebaut. Während die übrige Branche in den ersten neun Monaten des Jahres einen Verkaufsrückgang von einem Prozent verbuchte, habe der Hamburger Konzern den Absatz um vier Prozent auf fünf Millionen Brillen gesteigert, gab Deutschlands führende Optikerkette am Donnerstag bekannt. Allein im Zeitraum Juli bis September verkaufte Fielmann 1,7 Millionen Sehhilfen. Das waren 50.000 mehr als vor Jahresfrist. Der Umsatz legte im dritten Quartal um rund fünf Prozent auf 272 Millionen Euro zu, etwa ebenso stark kletterte der Vorsteuergewinn auf rund 54 Millionen. Für die nächsten Monate ist Firmengründer Günter Fielmann trotz des nachlassenden Konsums weiter zuversichtlich. Absatz, Umsatz und Gewinn sollen auch in diesem Jahr steigen, bekräftigte der Konzernchef. (Reuters) Stada
Im dritten Quartal Umsatz 421,9 Millionen Euro; operativer Verlust bei 48,35 Millionen Euro; Nettoverlust 62,4 Millionen Euro * Analystenschätzung für STADA im dritten Quartal Nettover-lust 54,7 Millionen euro; Umsatz 419 Millionen Euro * Ausblick 2011: ausgewiesener Konzern-gewinn im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich und neuer Spitzenwert beim bereinigten EBITDA * Langfristige Wachstumsziele 2014 bestätigt (Reuters) K+S
Der Düngemittel- und Salzkonzern K+S geht trotz eines kräftigen Gewinnsprungs im dritten Quartal etwas verhaltener in die kommenden Monate. Für 2011 werde nur noch mit einem
Umsatzanstieg auf fünf bis 5,25 (bisherige Prognose: fünf bis 5,3) Milliarden Euro gerechnet, teilte der Konzern aus Kassel am Donnerstag mit. Der Betriebsgewinn (Ebit I) werde auf 0,95 bis
1,00 (bisher 0,95 bis 1,05) Milliarden Euro klettern. “Bei unserer Einschätzung zum Jahr 2012 hat uns die derzeit allgegenwärtige Unsicherheit über die künftige konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft dazu bewogen, etwas vorsichtiger zu sein”, erklärte Firmenchef Norbert Steiner. (Reuters) Lanxess
Der Chemiekonzern Lanxess hat im abgelaufenen Quartal einen unerwartet deutlichen Gewinn-schub erzielt. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei vor Sonderein-flüssen im dritten Quartal binnen Jahresfrist um 27 Prozent auf 311 Millionen Euro gestiegen, teilte das Leverkusener Unternehmen am Donnerstag mit. Analysten hatten im Schnitt nur mit 290 Millionen Euro gerechnet. Unter dem Strich blieb ein Überschuss von 154 Millionen Euro – ein Plus von 31 Prozent. Lanxess setzte im Zeitraum Juli bis September 2,3 Milliarden Euro um und damit 26 Prozent mehr als vor einem Jahr. Dank einer starken Nach-frage nach künstlichem Kautschuk und High-Tech-Kunststoffen habe Lanxess im Quartal ein Rekordergebnis erzielt, erklärte Konzernchef Axel Heitmann. (Reuters)