DEUTSCHE AKTIEN

8:40 | 03.04.2009
Lang & Schwarz – Daily Trader: BASF, Bayer, Commerzbank, Daimler, Deutsche Post, Deutsche Telekom, Infineon Technologies, Lanxess, ProSiebenSat.1 Media

BASF: Die US-Wettbewerbsbehörde FTC hat die Übernahme des Spezialchemiekonzerns Ciba durch BASF unter Auflagen genehmigt. Demnach muss BASF Assets veräußern, die im Zusammenhang mit zwei Pigment-Geschäften stehen. BASF hat bereits zugestimmt, der Forderung innerhalb von 6 Monaten nachzukommen.

Bayer: Vorstandschef Werner Wenning ist eigenen Angaben nicht optimistisch, dass die aktuelle Wirtschaftskrise in diesem oder dem nächsten Jahr bewältigt werden könne. Besonders der Unternehmensbereich Material Science leide unter dem Einbruch bei Geschäftspartnern wie der Automobilindustrie, sagte er. Angesichts der riesigen Überkapazitäten und Lagerbestände werde es eine Weile dauern, bis dort wieder eine normale Situation herrscht, sagte er im Gespräch mit dem Kölner “Stadt-Anzeiger”. Wenning betontre, dass Bayer den Beschäftigungssicherungs-Vertrag bis Ende des Jahres einhalten werde. In Zukunft sollten ebenfalls betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden. Er räumte allerdings Zweifel daran ein, ob die Mittel des Tarifvertrages ausreichen, um den Umfang der Krise entsprechend für den Bereich Material Science in den Griff zu bekommen.

Commerzbank:
Vorstandschef Martin Blessing kämpft laut “Handelsblatt” in Brüssel um eine Genehmigung für den Einstieg des Bundes bei dem Institut. Nach Informationen aus der Kommission hat er darüber gestern mit mehreren EU-Kommissaren verhandelt, darunter auch Vertretern der Wettbewerbsbehörde. In Regierungskreisen hieß es, die neuen Umbaupläne der Bank gingen über die bislang bekannten Maßnahmen deutlich hinaus.

Daimler:
Der Autokonzern denkt angesichts des bevorstehenden Wechsels des bisherigen Strategievorstands Rüdiger Grube an die Spitze der Deutschen Bahn über eine Verkleinerung des Vorstands nach. Einflussreiche Stimmen im Aufsichtsrat plädieren dafür, auf eine Neubesetzung des Strategievorstands zu verzichten, wie das “Handelsblatt” aus Unternehmenskreisen erfuhr. Nach Einschätzung von Hubertus Troska, Leiter des Bereichs Mercedes Benz-Lkw, muss sich die Branche im laufenden Jahr auf einen 30- bis 50-prozentigen Rückgang des Marktes in West- und Osteuropa einstellen. Die Rückgänge beim Auftragseingang beträfen auch Mercedes Benz, sagte er. Genau Zahlen nannte Troska nicht. In Deutschland schrumpfte der Markt in den ersten beiden Monaten 2009 um 35% zurückgegangen. Er gehe davon aus, dass das 2. Quartal noch schwächer werde. Zudem hoffe er auf die staatlichen Konjunkturprogramme, fügte er hinzu.

Deutsche Post: Der Logistikkonzern hat trotz der Öffnung des Briefmarkts seine dominante Position noch ausgebaut. Die Deutsche Post kam 2008 beim Umsatz auf einen Marktanteil von 89,3% (2007: 88,7%). Das geht aus dem Jahresbericht hervor, den die Bundesnetzagentur am Donnerstag vorstellte.

Deutsche Telekom:
Der Konzern zahlt für seinen Bond im Volumen von 700 Mio. GBP einen Kupon von 6,5%. Die Anleihe hat eine Laufzeit bis zum 08.04.2022. Der Spread liegt 300 Basispunkte über Gilts. Der Reoffer Price liegt bei 99,432. Als Leadmanager fungieren BNP Paribas, Citigroup und Deutsche Bank. Die Anleihe wird von Moody’s mit “Baa1″, von S&P mit “BBB+” und von Fitch mit “A-” bewertet.

Infineon Technologies:
Nach der Insolvenz von Qimonda will der Freistaat Bayern die Forschungs- und Entwicklungskapazitäten des Chipherstellers von Dresden nach München holen. Die Staatsregierung habe daher bereits Insolvenzverwalter Michael Jaffé gebeten zu prüfen, ob Forschung und Entwicklung in München eine Zukunftschance hätten, erfuhr das “Handelsblatt” unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Lanxess:
Der Konzern hat seine Anleihe im Volumen von 500 Mio. Euro mit einem Kupon von 7,75% ausgestattet. Der Bond hat eine Laufzeit bis zum 09.04.2014. Der Spread liegt 510 Basispunkte über Mid-swaps. Der Reoffer Price liegt bei 99,356. Die Anleihe wird von Moody’s mit “Baa2″ und S&P mit “BBB” bewertet.

ProSiebenSat.1 Media:
Das Unternehmen will insgesamt bis zu 4,9 Mio. stimmrechtslose Vorzugsaktien über die Börse zurückkaufen. Der Rückkauf dient primär dazu, Aktienoptionen im Rahmen des “Long Term Incentive Plans” bedienen zu können. Im Rahmen der Maßnahme würden damit 4,5% der Gesamtzahl der Vorzugsaktien oder rund 2,2% des Grundkapitals der Gesellschaft erworben.


Weitere Meldungen
28.10.2009 Lang & Schwarz-Daily Trader: Deutsche Bank, Commerzbank, Daimler, Deutsche Börse, Deutsche Telekom, Elringklinger, Infineon Technologies, MAN, ProSiebenSat.1 Media, SAP, Siemens
16.06.2008 Lang & Schwarz – Daily Trader: BASF, Commerzbank, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Postbank, Infineon Technologies, Porsche, ProSiebenSat.1 Media, RWE, Siemens, SolarWorld, VW
19.05.2008 Lang & Schwarz – Daily Trader: Bayer, BMW, Deutsche Post, Deutsche Telekom, Henkel, Infineon Technologies, Metro, ProSiebenSat.1 Media, RWE, SAP, Siemens, Stada Arzneimittel, Volkswagen

 

NEWSLETTER

Abonnieren Sie jetzt unseren
aktuellen Newsletter

WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN

19:09 Uhr | 24.05.2012
Wowereit bestreitet Versagen im ...


19:05 Uhr | 24.05.2012
Odersun-Beschäftigte erhalten ...


17:57 Uhr | 24.05.2012
Berggruen bietet angeblich für ...


17:16 Uhr | 24.05.2012
Flugzeugsitzhersteller Recaro will ...


17:14 Uhr | 24.05.2012
Chemie-Tarifkompromiss sorgt für ...