DEUTSCHE AKTIEN

9:07 | 16.01.2009
Lang & Schwarz – Daily Trader: Deutsche Bank, Deutsche Telekom, Fresenius, HeidelbergCement, Hugo Boss, TUI

Deutsche Bank : Die Ratingagentur S&P hat die Counterparty-Credit-Ratings der Deutschen Bank mit “A+/A-1″ bestätigt. Der Ausblick ist stabil.

Deutsche Telekom : Der Telekommunikationskonzern verlangt für die deutlichen Mehrinvestitionen in den Breitbandausbau den Zugriff auf staatliche Kreditbürgschaften. “Wenn wir erheblich mehr investieren, wäre es schön, wenn wir Zugang zu billiger Finanzierung bekommen”, sagte Vorstandschef René Obermann.

Fresenius : Das Unternehmen hat über seine Tochter Fresenius U.S. Finance II eine vorrangige unbesicherte Anleihe platziert. Der Mittelzufluss beträgt 800 Mio. USD. Die Anleihe wird in einer Euro-Tranche und einer Dollar-Tranche begeben. Die Euro-Tranche hat ein Volumen von 275 Mio. Euro nominal und wird zu einem Preis von 93,024% begeben. Bei einem Coupon von 8,75% ergibt sich für die Euro-Tranche eine Rendite von 10,25%. Die Dollar-Tranche hat ein Volumen von 500 Mio. USD nominal, das zu einem Preis von 93,076% begeben wird. Bei einem Coupon von 9,00% ergibt sich für die Dollar-Tranche eine Rendite von 10,50%. Beide Tranchen haben eine Laufzeit bis 2015 und sind nicht vorzeitig kündbar.

HeidelbergCement : Für das Unternehmen gibt es offenbar einige Interessenten. Zu ihnen gehörten Private-Equity-Firmen, darunter die Buyout-Sparte von Goldman Sachs, schreibt das “Wall Street Journal” unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen.

Hugo Boss : Vertriebsvorstand André Maeder wird mit Wirkung zum 31.01. aus dem Vorstand ausscheiden. Er habe den Aufsichtsrat gebeten, seinen laufenden Vertrag vorzeitig aufzulösen, um bei der Schweizer Charles Vögele Gruppe als Vorstandsvorsitzender einzusteigen, teilte der Konzern mit. Die Aufgabenbereiche von Maeder werden zukünftig von CEO Claus-Dietrich Lahrs übernommen.

TUI : Die Royal Bank of Scotland verlässt das Konsortium, das mit einem Kredit von über 750 Mio. USD einen wichtigen Eckpfeiler des Verkaufs von Hapag-Lloyd an eine Hamburger Bietergruppe finanzieren wollte. Entsprechende Informationen der britischen Schifffahrtszeitung “Lloyd`s List” bestätigten Branchenkreise. Damit gerät der Deal, der eigentlich in zwei Wochen abgeschlossen werden sollte, weiter unter Druck.


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