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Lang & Schwarz – Daily Trader: sino AG, Bet-at-home.com, Daimler AG

sino AG (DE0005765507) – 10,59 Euro Das Unternehmen hat im Oktober 127.070 Orders ausgeführt. Dies entspricht einem Anstieg von 25,3% gegenüber dem Vormonat (-33,0% ggü. Oktober 2008). Die Umsätze an allen deutschen Börsen gingen gegenüber dem Vorjahresmonat um 56% zurück. Die Tradezahlen sind damit zum dritten Mal in Folge gestiegen und liegen auf täglicher Basis um 55% über dem Niveau von Juli 2009. Per 31.10.2009 wurden, nach Schließung inaktiver Depots, 611 Depotkunden betreut, 1,6% weniger als im Vorjahr. Im Oktober wurden 11 Kundendepots neu eröffnet. Nach Angaben von Ingo Hillen, Gründer und Vorstand der sino AG, verzeichnete das Unternehmen im Oktober eine weitere Belebung des Geschäfts. Dies ist auch auf einige sehr aktive Neukunden zurückzuführen. Durch leicht ansteigende Erlöse pro Trade haben wir im Oktober wie bereits im September ein sehr gutes Ergebnis erzielt, so Ingo Hillen. “Auch wenn die weitere Entwicklung der Börsenvolumina und der Volatilität an den Märkten sehr schwer vorhersehbar bleibt, sind wir vorsichtig optimistisch”, so Ingo Hillen weiter.

Bet-at-home.com: Das Unternehmen verzeichnete in den ersten neun Monaten 2009 einen Rückgang des Rohertrags (Hold) um 2,1% auf 27,62 (28,20) Mio. Euro. Der Werbeaufwand belief sich auf 22,07 Mio. Euro, das EBITDA erreichte -2,19 Mio. Euro, das Ergebnis vor Steuern -0,32 Mio. Euro. Die liquiden Mittel betrugen zum 30.09.2009 19,4 Mio. Euro, das Konzerneigenkapital lag bei 14,55 Mio. Euro (Eigenkapitalquote von 53,3%). Da im Jahr 2008 keine Neunmonatszahlen veröffentlicht wurden, wurden zu den Ergebniszahlen keine Vorjahresvergleichwerte genannt. Der leichte Rückgang beim Hold resultiert nach Unternehmensangaben aus dem Verkauf des Tochterunternehmens Racebets GmbH, dem Verfall osteuropäischer Währungen im ersten Halbjahr 2009 sowie dem Fehlen eines sportlichen Großereignissses im Juni wie etwa Fussball-Europa- oder Weltmeisterschaft. Im dritten Quartal 2009 erhöhte sich der Rohertrag um 16,1% auf 10,68 (9,20) Mio. Euro. Der Werbeaufwand belief sich auf 11,96 Mio. Euro, das EBITDA betrug -3,31 Mio. Euro und das Ergebnis vor Steuern -3,14 Mio. Euro. Das dritte Quartal war geprägt von einer europaweiten grossen Marketingkampagne Ende September. Aufgrund dieser erfolgreichen Kampagne und dem sich abzeichnenden Wachstumsschub im 4. Quartal werden die Planzahlen nach Unternehmensangaben beibehalten. Für das Geschäftsjahr 2009 wird ein Rohertrag von 40 Mio. Euro bei einem Ergebnis vor Steuern von +2 Mio. Euroerwartet.

Daimler AG: Die Tochter Mercedes-Benz Cars hat im Oktober ihren Absatz um 4,1% (September: -7%) auf 97.700 Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz, AMG, smart und Maybach gesteigert. Der Absatz der Kernmarke Mercedes-Benz erhöhte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 7,2% auf 88.400 Pkw. Bei der Marke smart gaben die Verkäufe um 18% auf 9.300 Fahrzeuge nach. Alleine in China legten die Verkäufe der Tochter um 83,6% auf 6.800 Fahrzeuge zu. Daneben zeigte sich Joachim Schmidt, Leiter Vertrieb und Marketing Mercedes-Benz Cars, zufrieden mit den Zuwächsen in Nordamerika und der Region Asien/Pazifik. Im Zeitraum von Januar bis Oktober 2009 lag der Absatz der Konzerntochter weltweit mit 923.300 Autos um 14% unter dem Vorjahreswert. Schmidt geht davon aus, dass der Absatz im Schlussquartal über dem Wert des Vorjahres liegen wird. Für das Gesamtjahr rechnet die Daimler-Tochter aber weiterhin mit einem nicht spezifizierten Rückgang bei den Verkaufszahlen. Allerdings wird insbesondere in China auf Gesamtjahressicht ein Plus von über 50% erwartet. Die Pläne, den Mitarbeiter-Bonus in Aktien zu tauschen, drohen zu scheitern. Eine Konzernsprecherin erklärte, dass es aus steuerrechtlichen Gründen schwierig werde könnte, ein attraktives Mitarbeiter-Kapitalbeteiligungsmodell zu verabschieden. Sie bestätigte damit einen Bericht der „FAZ“. Es wird noch im laufenden Jahr mit einer Entscheidung gerechnet. Sofern das Modell scheitern, soll das Geld entweder im Mai oder Oktober 2010 verzinst an die Mitarbeiter ausbezahlt werden.

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