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15:01 | 05.02.2010
China finanziert 40 Prozent des Konjunkturprogramms mit Landverkäufen
Peking 05.02.2010 (www.emfis.com) Die chinesische Regierung hat mit Landverkäufen im letzten Jahr Einnahmen von mehr als 1,6 Billionen Yuan erzielt. Wie das chinesische Ministerium für Land und Rohstoffe mitteilte, befanden sich die Landverkäufe damit auf einem neuen Rekordniveau. Sie wurden vor allem initiiert, um damit einen Teil des Konjunkturpaktes zu finanzieren. Der Erlös werde ausreichen, um rund 40 Prozent des über zwei Jahre laufenden Programms abzudecken. Laut Xing Ziqiang von China International Capital sind die lokalen Verwaltungen die großen Gewinner des Immobilien-Booms 2009. Sie dürften durch die Landverkäufe ihre Kassen aufgefüllt und ihren finanziellen Spielraum deutlich erweitet haben. China verkaufte im letzten Jahr 319.000 Hektar Land aus staatlichem Besitz. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um 44 Prozent. Der aus den Verkäufen generierte Umsatz wuchs um 63 Prozent an. 84 Prozent der verkauften Flächen waren für eine Wohnbebauung vorgesehen. Die übrigen Flächen wurden für Industrieanlagen und Infrastrukturprojekte ausgewiesen. |
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