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11:25 | 07.02.2012
Der DAX fällt – Zuspitzung in Griechenland befürchtet
Frankfurt 07.02.2012 (www.emfis.de) Die Furcht vor einem möglichen Staatsbankrott Griechenlands scheint die Aktienmärkte nun doch wieder einzuholen. Die deutschen Börsen drehten heute in der ersten Handelsstunde sichtlich nach unten ab, nachdem sich die griechischen Verhandlungspartner vorerst zwar auf die Entlassung Tausender Staatsbeamter einließen, die griechischen Gegner der Sparmaßnahmen aber landesweite Streiks angekündigt hatten. Eine Entscheidung der griechischen Regierung zum gesamten geforderten Sparpaket soll bereits heute Nachmittag fallen. Rund eine Stunde nach Handelsbeginn befand sich der DAX heute 0,75 Prozent im Minus bei 6714 Punkten; notierte damit aber weiterhin in greifbarer Nähe des am Montag erreichten Sechs-Monats-Hochs. Der MDAX fiel um 1,23 Prozent auf 10.248 Stellen, der TecDAX gab zuletzt 0,93 Prozent auf 762 Zähler ab. Autowerte unter Druck – Finanzaktien zeigen sich widerstandsfähig Bei den Standardwerten trennten sich die Anleger heute vor allem von den zyklischen Papieren, die in den vergangenen Wochen das Feld angeführt hatten. So knickten etwa im Autosektor BMW um 2,1 Prozent auf 69,27 Euro und Volkswagen um 1,5 Prozent auf 141,35 Euro ein; Adidas verbilligten sich um 2,0 Prozent auf 57,31 Euro und Infineon um 1,6 Prozent auf 7,53 Euro. Die Aktie der Deutschen Lufthansa rutschte um 2,5 Prozent auf 10,91 Euro ab, obwohl der Konzern heute weitere einschneidende Sparprogramme angekündigt hatte. Vergleichsweise glimpflich kamen dagegen bisher die Finanzwerte davon, obwohl der Konkurrent UBS heute überraschende schwache Quartalszahlen vorgelegt hatte. Deutsche Bank verloren dennoch lediglich 0,3 Prozent auf 33,55 Euro, die Aktie der Commerzbank notierte zuletzt unverändert bei 1,89 Euro. Daneben zog die Aktie der Deutschen Börse gegen den Trend um 1,5 Prozent auf 49,25 Euro an. Hier sind die meisten Anleger offenbar weiterhin der Meinung, dass die Gesellschaft trotz der gescheiterten Fusion mit NYSE Euronext ihren Weg gehen wird. |
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