EMERGING MARKETS

9:07 | 24.04.2012
Iamgold vor Aufstieg in die Champions League

Toronto 24.04.2012 (www.emfis.com) Dem Problem der zuletzt stagnierenden Produktion will der kanadische Gold-Produzent Iamgold nach dem Einstieg bei Stronghold Metals (Emfis berichtete) jetzt noch aggressiver den Kampf ansagen, um in absehbarer Zeit zu den ganz Großen der Branche aufzuschließen.

Und am Geld werden die Vorhaben bestimmt nicht scheitern. Denn die Gesellschaft verfügt über eine prall gefüllte Firmenkasse. Aufgrund von Verkäufen einiger Vermögenswerte betragen die Cash-Bestände aktuell 1,4 Milliarden Dollar. Und die Kanadier wollen in den kommenden Jahren richtig Gas geben: Fördert der Konzern aktuell insgesamt 850.000 Feinunzen Gold jährlich, so soll sich der Gold-Ausstoß bis 2017 sogar verdoppeln. Die Gesellschaft betreibt derzeit Lagerstätten in Kanada, Südamerika sowie Afrika (Mali und Burkina Faso).

Zukäufe und organisches Wachstum

Und um die ehrgeizigen Produktions-Ziele auch erreichen zu können, plant das Unternehmen die eigenen Kapazitäten auszubauen sowie diverse Liegenschaften zuzukaufen. Wie der Konzern mitteilte, könne man vor allem Junior-Gold-Produzenten zu relativ günstigen Preisen erwerben. So liegt der Kaufpreis teilweise lediglich bei 65 bis 70 Dollar je Feinunze Gold, so dass die Gesellschaft in den nächsten Jahren dahingehend einige Akquisitionen plant. Wie bekannt wurde, möchten die Kanadier in den kommenden Monaten einen Kauf präsentieren und auf diese Weise die Kapazität um immerhin 500.000 Feinunzen anheben. Fünf Unternehmen hat der Konzern derzeit im Fokus, welche sich in Nord- und Südamerika befinden. Darüber hinaus wollen die Kanadier innerhalb der nächsten fünf Jahre 1,5 Milliarden Dollar in den Ausbau bestehender Minen-Kapazitäten investieren.

Die in der Tat teilweise sehr günstig bewerteten Junior-Förderer verleiten das Unternehmen verständlicherweise zu den Überlegungen eines beziehungsweise mehrerer Käufe in diesem Bereich. Daher könnte das ehrgeizige Ziel, in den kommenden fünf Jahren zu einem Major-Unternehmen im Gold-Segment aufzusteigen durchaus realistisch sein. Sollten die Gold-Notierungen nicht völlig unter die Räder geraten, dürfte die Gesellschaft auch weiterhin mit erfreulichen Geschäfts-Ergebnissen aufwarten.


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