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11:28 | 06.02.2012
Marktbericht: Australien sprintet auf Jahreshoch
Sydney 06.02.2012 (www.emfis.com) Die ausgezeichneten Vorgaben seitens der Wall Street im Zusammenhang mit dem mehr als erfreulichen Arbeitsmarktberichts sorgten in Down Under gleich zu Handelsbeginn für ansehnliche Kursaufschläge. Und da die frühen US-Futures ebenfalls nicht schlecht aussahen, konnte das erhöhte Niveau bis zur Schlussglocke im Großen und Ganzen verteidigt werden. Der S&P/ASX, der zeitweilig bereits über 4.300 Punkten notierte, beendete die Sitzung schlussendlich bei 4.296 Zählern. Im Vergleich zum Freitag stellt dies ein Plus von 44,8 Zählern oder 1,1 Prozent dar. Beim All Ordinaires ging es 44,5 Punkte (1,0 Prozent) auf 4.364,60 Zähler gen Norden. Die durch den starken amerikanischen Arbeitsmarktbericht wieder zugenommene Konjunktur-Hoffnung führte unter anderem bei den konjunkturabhängigen Minenwerten zu schönen Aufschlägen. So zogen die Aktien von BHP Billiton 1,6 Prozent an und bei den Dividenden-Papieren von Rio Tinto reichte es gar zum einem Plus von 2,6 Prozent. Die Aktien von Fortescue Metals haussierten gar um 4,7 Prozent. Immerhin 4,4 Prozent fester beendeten die Papiere von Alumina den Handel. Die Anteilscheine von OneSteel legten im Schlepptau höherer Metallpreise 2,8 Prozent zu. Nicht ganz so viel Grund zum Jubeln gab es bei den Einzelhändlern, nachdem die australische Statistikbehörde bekannt gab, dass die Einzelhandelsumsätze im Dezember trotz Weihnachten um 0,1 Prozent zurückgegangen sind. Diese Meldung führte zu einer sehr gemischten Wertentwicklung der Aktien aus diesem Segment. Während die Aktien von Harvey Norman um zwei Prozent und die Papiere von David Jones 1,2 Prozent zulegen konnten, ging es bei den Papieren von Meyer 1,9 Prozent abwärts. Die Aktien von JB Hi Fi büßten 1,2 Prozent ein. Die Ausbildung eines neuen Jahreshochs dürfte in den nächsten Tagen vor allem Trend folgende technisch orientierte Investoren zu Käufen veranlassen. Insofern könnte es also durchaus noch weiter nach oben gehen – zumindest solange es keine Hiobsbotschaften von der Konjunkturfront gibt. |
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