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17:01 | 01.12.2010
Riesige Uranlagerstätte im Portfolio
Stuttgart ( www.rohstoffe-go.de) Ein strahlender Fund in Namibia kann aus Bannerman einen der Großen der Uranbranche machen. Derzeit ist das Unternehmen aus Australien auf der Suche nach einem Partner, mit dem man eine neue Mine errichten kann. Sechs Monate lang hat Bannerman Resources (WKN: A0EAC6) die Liegenschaft von Etango in Namibia genau untersucht. Eine Machbarkeitsstudie sollte Aufschluss darüber bringen, welche Schätze im Erdboden liegen und wie sie gefördert werden können. Die vorgestellten Ergebnisse machen deutlich, dass das Etango Uran Projekt eine der weltweit größten, bisher noch völlig unentwickelten Uranlagerstätten ist. Die Studie zeigt, dass es dort 149 Millionen Pfund Uranoxid (U3O8) gibt, die in die Kategorien „measured” oder „indicated” fallen, dies kann man mit sicher bzw. angezeigt übersetzen. Weitere 64 Millionen Pfund Uranoxid werden als „inferred” bezeichnet, hier spricht man von möglichen weiteren Funden. In den Planungen von Bannerman geht man davon aus, dass die zu bauende Mine über mindestens 20 Jahre betrieben wird. Dabei sollen jährlich zwischen 5 Millionen Pfund und 7 Millionen Pfund Uranoxid gefördert werden. Die Untersuchungen der australischen Firma sind so genau, dass man auch hinsichtlich der Abbaumethode und der Kosten schon recht exakte Vorstellungen hat. Die Mine soll im offenen Tagebau betrieben werden. Je Pfund Uranoxid liegen die Kosten bei den derzeitigen Modellberechnungen bei 42 Dollar. Wenn man den aktuellen Preis für Uran berücksichtigt, er beträgt mehr als 60 Dollar je Pfund, erkennt man die Lukrativität des Projektes. Zudem sollte die Nachfrage nach Uran in den kommenden Jahren deutlich ansteigen, was sich auf den Preis auswirken könnte. Weltweit sind viele neue Atomkraftwerke im Bau bzw. in der Planung. So setzen die Unternehmenslenker von Bannerman vor allem auf eine starke Nachfrage aus China und den anderen asiatischen Staaten. Allerdings will man das Projekt nicht alleine durchziehen. Bis zum Förderstart muss noch eine Menge Geld in die zu errichtende Mine gesteckt werden. Die vorläufigen Investitionskosten werden mit 638 Millionen Dollar angegeben, allerdings sind darin noch nicht alle Kosten berücksichtigt. Verschiedene Interessenten haben sich die Liegenschaft nach Aussage von Unternehmenschef Len Jubber bereits angesehen. Entsprechende Prüfungen laufen, man will einen Partner finden, mit dem man langfristig zusammenarbeiten kann. Die jüngsten Untersuchungen haben gleichzeitig gezeigt, dass Etango noch ertragreicher sein kann. Denn bei den Untersuchungen wurden zugleich neue Gebiete entdeckt, die Uran beinhalten könnten. Hier müssen weitere Bohrungen für Aufschluss sorgen. Satellitendepots gibt es offenbar auf Hyena und Ondjamba. Hinzu kommen die Gebiete von Rossingberg, Cheetah und Ombepo, die noch genauer unter die Lupe genommen werden müssen. Welche Ressourcen dort im Boden stecken, ist derzeit noch völlig offen. In den kommenden Monaten muss sich Bannerman jedoch nicht nur um einen finanzstarken Partner kümmern. Gleichzeitig müssen verschiedene Anträge bei den Behörden Namibias gestellt werden. Dabei geht es sowohl um Umweltverträglichkeitsprüfungen als auch um weiterführende Lizenzgenehmigungen. Die Vorbereitungen laufen, im Sommer 2011 sollen die entsprechenden Papiere den Behörden vorliegen.
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