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16:28 | 11.03.2008
DJ USDA erwartet Weizenproduktion von 605 Mio t
DJ USDA erwartet Weizenproduktion von 605 Mio t WASHINGTON (Dow Jones)–Das US-Agrarministerium (USDA) hat seine Prognose für die weltweite Weizenernte 2007/08 um 1,4 Mio t auf 604,96 Mio t erhöht. Die weltweiten Lagerendbestände sollen zum Ende des Wirtschaftsjahres doch nicht ganz so stark sinken, wie noch in der vergangenen Schätzung befürchtet, teilte das Ministerium in seinen World Agricultural Supply and Demand Estimates (WASDE) am Dienstag weiter mit. Eine höhere Weizenproduktion prognostiziert das USDA für Brasilien (3,83 Mio nach 3,4 Mio t) und Indien (75,81 Mio nach 74,89 Mio t). In beiden Ländern haben die Regierungen ihre Erwartungen angehoben, hieß es zur Erklärung. Auch Australien (plus 100.000 t) und die EU-27 (plus 110.000 t) sollen etwas mehr Weizen ernten als bislang erwartet. Auch dort hätten Regierungen ihre Prognosen korrigiert. Dagegen sieht das USDA für Saudi-Arabien eine geringere Weizenernte, da die tatsächliche Anbaufläche nicht den Erwartungen entsprochen habe. Das USDA erhöhte darüber hinaus die Schätzungen für den weltweiten Verbrauch sowie die Im- und Exporte: Der weltweite Verbrauch soll sich um 0,65 Mio auf 619,62 Mio t erhöhen. Die weltweiten Weizenimporte sieht das USDA nun bei 104,86 Mio nach zuvor 104,73 Mio t. Die weltweiten Exporte erwartet das USDA bei 106,89 Mio nach 106,4 Mio t. Dies spiegele höhere Ausfuhren der USA und Brasiliens wider, hieß es. Die USA sollen 33,34 Mio statt 32,66 Mio t Weizen exportieren, Brasilien 300.000 t statt 40.000 t. Dagegen machen sich in Argentinien die Verfahrensänderungen bei den Ausfuhrlizenzen bemerkbar: Das Ministerium sieht die Exporte dieses südamerikanischen Landes daher nun bei 9,5 Mio nach zuvor 10 Mio t. Die weltweiten Lagerendbestände sieht das USDA in seiner März-Prognose nun doch nicht auf den tiefsten Stand seit 30 Jahren fallen: Die Bestände sollen zum Ende des Wirtschaftsjahres bei 110,4 Mio statt bei den zuvor geschätzten 109,7 Mio t liegen. In den USA sorgen höhere Exporte und ein größerer Futtermittelverbrauch für einen Rückgang der Bestände auf 6,58 Mio von 7,4 Mio t. Zudem sollen sich die saudi-arabischen Vorräte verringern. Besser gefüllte Läger prognostiziert das Ministerium hingegen für Argentinien (0,91 Mio statt 0,41 Mio t), Brasilien (0,81 Mio statt 0,64 Mio t), die EU-27 (11,14 Mio statt 11,03 Mio t) und Indien (6,41 Mio statt 5,49 Mio t). Händler am Chicago Board of Trade (CBoT) schätzten den jüngsten USDA-Bericht als unterstützend für die Weizen-Futures ein. DJG/DJN/12/sru/11.3.2008 (END) Dow Jones Newswires March 11, 2008 12:28 ET (16:28 GMT) Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc. |
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