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15:02 | 17.11.2011
Bei Wirecard klingelt die Kasse
Bei Wirecard laufen die Geschäfte in diesem Jahr glänzend. Der Zahlungsabwickler hat seine Gewinnprognose (EBITDA) für das laufende Jahr etwas erhöht. Das freut auch die Anleger. Der TecDax-Titel legt gegen den schwachen Markttrend knapp ein Prozent zu. Für Christoph Schlienkamp vom Bankhaus Lampe waren die endgültigen Zahlen hingegen keine Überraschung: „Es gab keine wesentlichen Abweichungen zu den Ende Oktober vorveröffentlichten Eckdaten.“ Der Analyst stuft den Titel unverändert mit „Halten“ und einem Kursziel von 13 Euro ein. Und die Perspektiven für das Unternehmen aus dem oberbayerischen Aschheim sind auch für das Jahresendgeschäft gut: „Wir gehen davon aus, dass sich unser erfolgreicher Geschäftsverlauf im vierten Quartal fortsetzt”, ist Wirecard-Chef Markus Braun zuversichtlich. „Darüber hinaus sind wir überzeugt, dass der E-Commerce-Markt, trotz einer Eintrübung der europäischen Konjunkturaussichten, weiterhin nachhaltig wachsen wird.“ Der Vorstand rechnet daher jetzt im laufenden Jahr beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) mit einem Wert zwischen 83 und 89 Millionen Euro. Damit wird das untere Ende der Spanne um zwei Millionen Euro erhöht. Zum Vergleich: Für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde ein Wert von 73,3 Millionen Euro ausgewiesen. Wie bereits seit Ende Oktober bekannt, stieg das EBITDA im dritten Quartal um ein Fünftel auf 23,2 Millionen Euro. Der Umsatz legte um 19 Prozent auf 70,9 Millionen Euro zu. Warburg Research zeigt sich auch beeindruckt von der Entwicklung des TecDax-Unternehmens: Die Ergebnisse des dritten Quartals untermauerten „Wirecards starke Wachstumsdynamik“, heißt es in der Analyse der Zahlen. Das strukturelle Wachstum werde unter anderem „durch den Megatrend der Verlagerung von Konsumaktivitäten ins Internet“ gestützt. |
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