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11:43 | 22.06.2018
Deutsche Familienversicherung denkt über Börsengang nach

Die digitale Deutsche Familienversicherung (DFV) denkt über einen Börsengang nach. Das Unternehmen aus Frankfurt braucht 100 Millionen Euro für seinen Geschäftsausbau, wie Gründer und Vorstandschef Stefan Knoll am Donnerstag der Nachrichtenagentur Bloomberg sagte. Das Unternehmen schaue sich mehrere Möglichkeiten an. Eine davon sei ein Börsengang. Eine Entscheidung solle bis Ende des Jahres fallen.

Für die DFV bestehe die Möglichkeit, in den nächsten drei bis fünf Jahren noch stärker zu wachsen, bevor sich die gute Konjunktur abschwäche und das Umfeld etwas schwieriger werde, sagte Knoll. Er will den Absatz von Versicherungsverträgen vorantreiben und die Zahl der Kunden bis zum kommenden Jahr auf eine Million verdoppeln.

Die vor elf Jahren gestartete Deutsche Familienversicherung konzentriert sich auf Kranken-, Schaden- und Unfallversicherungen. Verglichen mit Marktführer Allianz ist sie mit einem Vertragsbestand von 72 Millionen Euro im vergangenen Jahr ein Zwerg. Die Allianz kam allein in den von der DFV bearbeiteten Segmenten auf Einnahmen von 31,7 Milliarden Euro.

Bei der Digitalisierung sieht sich die DFV allerdings vorn. Sie verwendet künstliche Intelligenz um zu prüfen, ob die Schadenansprüche von Kunden durch den betreffenden Versicherungsvertrag abgedeckt sind oder nicht. Mitarbeiter fassen die Fälle nur dann an, wenn es zu Widersprüchen kommt. Produktberatung gibt es mithilfe von digitalen Sprachassistenten wie Google Home und Amazon Echo sowie den eigenen DFV-Chatbot. (dpa-AFX / Eig. Ber.)

Foto © Deutsche Börse


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