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Die Frequenz stimmt: Smartrac hebt Prognose an
Die RFID-Technologie, mit der Daten über elektromagnetische Wellen übermittelt werden können, ist weiter auf dem Vormarsch. Davon profitierte der niederländische Funktechnikanbieter Smartrac im ersten Halbjahr überproportional.
Die im TecDAX notierte Aktie (WKN A0JEHN) legt nach den erfreulichen Jahreszahlen deutlich zu. Der Technologie-Titel könnte damit in Kürze einen erneuten Anlauf auf den Widerstandsbereich um 15 Euro nehmen. Bei einem Ausbruch über diese Marke würde sich weiteres Aufwärtspotenzial bis 19 Euro ergeben.
Smartrac verzeichnete im ersten Halbjahr eine stärker als erwartete Nachfrage nach Komponenten für die Radiofrequenzidentifikation (RFID). Das Unternehmen mit Sitz in Amsterdam steigerte den Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 37 Prozent auf 80,8 Millionen Euro.
Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich sogar um 48 Prozent auf 9,8 Millionen Euro. Der Überschuss für die ersten sechs Monate wurde von 1,8 Millionen auf 5,8 Millionen Euro gesteigert.
Obwohl die EBITDA-Marge (von 11 auf 12 Prozent) ebenfalls zulegte, ist CEO Dr. Christian Fischer nicht ganz zufrieden: „Wir haben bereits Maßnahmen eingeleitet, um unsere Profitabilität im zweiten Halbjahr zu verbessern.“
Smartrac ist es allerdings gelungen, noch stärker zu wachsen als die dynamische RFID-Industrie. Dementsprechend wurde die Umsatzerwartung für das Gesamtjahr angehoben – von bisher 140 bis 150 Millionen Euro auf 165 Millionen Euro. Das wäre eine Steigerung der 2009er-Erlöse (127,9 Millionen Euro) um 29 Prozent.
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