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11:32 | 02.02.2012
Erneuter Verlust: Kein leichtes Spiel für Sony
Sony erschreckt den Markt mit einer Gewinnwarnung. Die Japaner rutschen tiefer in die roten Zahlen als erwartet. Für das noch bis zum 31. März laufende Gesamtgeschäftsjahr rechnet der japanische Elektronikriese mit einem Nettoverlust von 220 Milliarden Yen (2,2 Mrd. Euro). Bislang war der Hersteller der Spielekonsole „Playstation“ noch von einem Fehlbetrag von 90 Milliarden Yen ausgegangen. Sony steckt damit seit vier Jahren in der Verlustzone. Der neue Chef Kazuo Hirai soll den einstigen Vorzeigekonzern nun aus der Krise führen. Sony spielte im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen hohen Verlust von 159 Milliarden Yen (1,6 Mrd. Euro) ein – nach einem Gewinn von 72,3 Milliarden Yen im Vorjahresquartal. Der Umsatz sank auf 1,82 Billionen Yen nach 2,20 Billionen Yen im Vorjahr. Sony führte dies auf die Folgen der Flutkatastrophe in Thailand, die verschlechterten Marktbedingungen in entwickelten Ländern sowie den gegenüber dem Euro rasant gestiegenen Yen zurück. Große Probleme bereitet Sony das Geschäft mit Fernsehern. Mit dem am Vortag an die Spitze berufenen Hirai soll es nun wieder aufwärts gehen. Er übernimmt am 1. April den Job von Howard Stringer, der nach sieben Jahren als Chef des Konzerns ab Juni den Verwaltungsrat leiten soll. Auf den erst 51-Jährigen Hirai warten große Herausforderungen. Kameras, Computer und die Playstation 3-Konsolen verkaufen sich nicht so gut wie erhofft. Auch das Geschäft mit Mobiltelefonen bereitet Probleme. Foto: © Geierunited |
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