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12:11 | 13.10.2021
Höhere Kosten: Biosprit-Hersteller Cropenergies verdient deutlich weniger

Bei Cropenergies drückten im zweiten Geschäftsquartal 2021 höhere Rohstoffkosten und gestiegene Energiepreise auf das Ergebnis. Der Gewinn des Biospritherstellers hat sich im Berichtszeitraum Juni bis Ende August mit 14,7 Millionen Euro mehr als halbiert. Die Südzucker-Tochter hatte Mitte September erste Eckdaten für das abgelaufene Quartal vorgelegt und die Jahresziele erhöht.

Obwohl das Management an der Prognose festhält, geriet die Aktie am Morgen kräftig unter Druck und verlor zeitweise 11 Prozent. Im Sog der Mannheimer ging es auch für den Mutterkonzern Südzucker sowie für die Papieren von Verbio, einem anderen Biosprithersteller abwärts.

Im zweiten Quartal setzte Cropenergies, wie bereits bekannt, rund 249 Millionen Euro um und damit gut neun Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das operative Ergebnis schrumpfte hingegen wegen höherer Roh- und Energiepreise um fast die Hälfte auf 23,3 Millionen Euro.

Die jüngst angehobenen und weiter bestehenden Ziele für das laufende Geschäftsjahr (März bis Ende Februar) sehen einen Umsatz von 970 Millionen bis 1,01 Milliarden Euro vor. Das operative Ergebnis soll sich zwischen 65 bis 90 Millionen Euro und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) zwischen 105 und 135 Millionen Euro bewegen. Im Vorjahr hatte das Unternehmen Erlöse in Höhe von 833 Millionen Euro, ein operatives Ergebnis von 107 Millionen Euro und ein Ebitda von rund 148 Millionen Euro ausgewiesen. (dpa-AFX / Eig. Ber.)

Foto © Cropenergies


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