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11:25 | 16.01.2012
Kontron: Wachsende Gewinne mit Mini-Computern
Kontron stellt für das laufende Jahr „erneut wachsende Gewinne“ in Aussicht. Das freut die Anleger, die in der Vergangenheit viele Nackenschläge verkraften mussten. Mit einem Plus von gut 4 Prozent ist der Mini-Computer-Hersteller größter Gewinner im TecDax. Angesichts der Performance in den vergangenen zwölf Monaten, die Aktie verlor in diesem Zeitraum mehr als 40 Prozent, ist dies allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Seit Beginn des letzten Jahres, als der TecDax-Titel im Hoch bei 9,60 Euro notierte, ging es stetig bergab. Doch mittlerweile wurden zahlreiche strategische Maßnahmen entwickelt, die bereits Früchte getragen haben. „Die konsequente Umsetzung hat sich ausgezahlt. Wir konnten weiter profitabel wachsen”, sagt Ulrich Gehrmann, Vorstandsvorsitzender von Kontron. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der Anbieter von Embedded-Computer-Systemen nach vorläufigen Zahlen einen Umsatzrekord aufgestellt. Trotz des schwierigen internationalen Umfelds wurden die Erlöse um rund 14 Prozent auf über 580 Mio. Euro gesteigert. Laut Kontron ist dies etwas mehr als erwartet. Auch für das laufende Jahr erwarten die Echinger eine stabile Entwicklung. Außerdem sieht Gehrmann sein Unternehmen auf einem guten Weg „zu erneut wachsenden Gewinnen“. Die unsichere weltwirtschaftliche Lage lasse derzeit jedoch keine weitere Präzisierung zu. Bei der operativen EBIT-Marge rechnet das Unternehmen in 2012 mit einer Steigerung gegenüber 2011. Das sind positive Aussichten, nachdem Kontron gerade erst seine Ergebnisprognose für 2011 gekippt hat. Durch die Kosten im Zusammenhang mit dem Verkauf der verlustreichen Produktionstochter in Malaysia, der Kontron Design Manufacturing Services (KDMS), an den US-Auftragsfertiger Plexus konnte das Ziel einer operativen Marge von acht Prozent nicht aufrecht erhalten werden. In Zukunft sollen sich die strategischen Akquisitionen, der Ausbau der Entwicklungsmannschaft sowie die weitere Verschlankung von Strukturen und Prozessen positiv auswirken. Positive Effekte verspricht sich der Vorstand außerdem von der Erweiterung der Angebotspalette um die boomende, so genannte Advanced-RISC Machines (ARM)-Architektur für besonders stromsparende Mikroprozessoren bei mobilen Anwendungen. |
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