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11:11 | 27.01.2012
Starbucks fremdelt in Europa
Die Europäer beißen bei Starbucks nicht so recht an. Während im Rest der Welt die Menschen in die Läden der Kaffeehauskette strömen, legten die sogenannten vergleichbaren Verkäufe in der Region Europa, Naher Osten, Russland und Afrika im ersten Geschäftsquartal um magere zwei Prozent zu. Zum Vergleich: Weltweit betrug das Wachstum ohne Neueröffnungen neun Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das war letztlich aber nur ein Schönheitsfehler. „Wir laufen auf Hochtouren“, stellt Konzernchef Howard Schultz fest. Dank zahlreicher neuer Läden stieg der Gesamtumsatz um 16 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar (2,6 Mrd. Euro). Der Gewinn legte um zehn Prozent auf 382 Millionen Dollar zu. Nach den Worten von Schultz ha Starbucks niemals zuvor so gut verdient. „Starbucks baut seine globale Präsenz weiter aus“, sagt Schultz. Alleine in den vergangenen drei Monaten kamen 241 neue Filialen hinzu, damit liegt die Gesamtzahl jetzt bei 17 244. In Europa und den angrenzenden Gebieten sind es 1783. Zudem wird es immer populärer, Starbucks -Spezialitäten zuhause zu genießen. Viele Sorten gibt es inzwischen abgepackt im Supermarkt zu kaufen. In den USA, wo die meisten Restaurants stehen, ist das Unternehmen aus dem Straßenbild kaum wegzudenken. Es gibt nur wenige Bäckereien oder Cafés, die Konkurrenz machen könnten. Wenn, dann buhlt Starbucks mit anderen Ketten wie Dunkin Donuts oder McDonald’s um die Kundschaft. Starbucks hat sich aber auch für Deutschland vorgenommen, stark zu wachsen. In diesem Geschäftsjahr, das seit Oktober läuft, sollen weltweit 800 weitere Läden aufmachen. Die meisten Neueröffnungen sind in den USA und Asien geplant, 100 aber auch in Europa, dem Nahen Osten, Russland und Afrika. Der Konzernumsatz soll weiterhin um zehn Prozent zulegen, und der Gewinn je Aktie nun um 17 bis 20 Prozent. Die Anleger hatten scheinbar mit einer Erhöhung der Prognose gerechnet. Die Aktie fiel nachbörslich um zwei Prozent. (dpa-AFX) |
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