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11:57 | 20.08.2014
Ströer macht Werbung in eigener Sache

Nach der Vorlage des Quartalsberichts ist die Aktie der Ströer Media AG mit einem Minus von zwei Prozent Schlusslicht im SDax. Doch daraus lassen sich keine Rückschlüsse auf die Qualität der Zahlen ziehen, denn diese waren besser als erwartet. Vielmehr streichen die Anleger Gewinne ein.

Im frühen und im vorbörslichen Handel gehörte Ströer zu den stärksten Werten am heimischen Markt. Doch dann rutschten die Papiere des Spezialisten für Außenwerbung deutlich ins Minus. Allerdings hat die Aktie, die kurz nach Handelsbeginn noch ein Jahreshoch markiert hatte, im laufenden Jahr auch sehr gut performt und ein Drittel an Wert zugelegt.

Eigentlich besteht jedoch kein Grund, sich von den Papieren zu trennen. Das zweite Quartal des Werbedienstleisters sei sehr stark verlaufen und auch besser als von ihm erwartet, erklärt Analyst Georg Remshagen von der Commerzbank, der seine Kaufempfehlung mit Kursziel 20 Euro bestätigte. Auch der Ausblick auf das Gesamtjahr liege über seinen sowie den Markterwartungen. Alles in allem sei sichtbar, dass das Ergebniswachstum sich beschleunige und die Generierung von frei verfügbaren Barmitteln (Free Cashflow) sich besser als erwartet entfalte.

Die Ströer Media AG knüpfte an die positive Geschäftsentwicklung des ersten Quartals an und verzeichnete auch im zweiten Quartal deutliches Wachstum. Der Konzernumsatz stieg im ersten Halbjahr um 18,5 Prozent auf 334,7 Millionen Euro. Organisch stiegen die Erlöse um 11,1 Prozent. Getragen wurde diese positive Entwicklung vor allem durch eine Verfünffachung der Digital-Umsätze. Durch eine Reihe von operativen Maßnahmen hat auch das Plakatgeschäft mit einem erfreulichen Umsatzanstieg zum Konzernwachstum beigetragen. Das EBITDA stieg ebenfalls signifikant um 21,9 Prozent auf 57,8 Millionen Euro. Damit verbesserte sich die EBITDA-Marge von 16,4 auf 16,9 Prozent.

Besonders hervor hebt das Unternehmen die „sehr deutliche Steigerung des bereinigten Periodenüberschusses“ um rund 76 Prozent auf 17,3 Millionen Euro. Das alles wirkte sich auch positiv auf die Finanzlage aus. So konnte der Verschuldungsgrad trotz Akquisitionen und Dividendenzahlungen deutlich gesenkt werden.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem ersten Halbjahr. Wir konnten das Momentum vom Jahresanfang aufrechterhalten und sämtliche Finanzkennzahlen erheblich verbessern“, so Udo Müller. Der Vorstandsvorsitzende von Ströer spricht zudem von einem sehr guten Start ins zweite Halbjahr. (Eig. Ber.)

Foto © Ströer Media AG


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