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8:38 | 16.01.2012
Tagesausblick: Jetzt rückt wieder Griechenland in den Fokus
Nach der Abstufung neun europäischer Staaten startet der deutsche Aktienmarkt schwächer in die neue Woche. Der Rundumschlag der US-Ratingagentur Standard & Poor´s, der am Freitag schon teilweise in die Kurse eingearbeitet wurde, drückt weiter auf die Stimmung. Die Schuldenkrise in Europa bleibt weiter das entscheidende Thema. Nun rückt Griechenland angesichts der Hängepartie bei den Gesprächen um eine Beteiligung des privaten Sektors an der Rettung des Landes in den Fokus. Die Börsen in den USA bleiben an diesem Montag wegen eines Feiertages geschlossen. Unter den Einzelwerten dürften Banken-, Automobil- und Chemiewerte im Mittelpunkt des Interesses stehen. Nach der Abstufung von neun Ländern der Eurozone durch die Ratingagentur Standard & Poor´s geraten vor allem Bankenpapiere unter Druck. Vorbörslich sackten die Aktien von Deutsche Bank und Commerzbank um rund zwei Prozent ab und gehörten damit zu den schwächsten Werten im Dax. Autotitel könnten von Umstufungen und Kurszieländerungen durch Goldman Sachs bewegt werden. Bei Chemieaktien sollten sich ebenfalls Umstufungen durch JPMorgan auf die Kurse auswirken. Wall Street: Dow Jones rettet kleines Wochenplus Nach ihrem Fünfmonatshoch vom Vortag haben Dow Jones Industrial und S&P 500 am Freitag nachgegeben. Belastend wirkte ein drohender Rundumschlag der Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) in der Eurozone nebst schwach aufgenommenen Zahlen von JPMorgan. Der US-Leitindex Dow Jones verlor letztlich 0,39 Prozent auf 12.422,06 Punkte. Auf Wochensicht blieb allerdings ein Zuwachs von 0,50 Prozent. Der breiter gefasste S&P beendete den Handelstag mit minus 0,49 Prozent auf 1.289,09 Punkte. Auch an der Technologiebörse Nasdaq ging es nach unten: Der Composite-Index büßte 0,51 Prozent auf 2.710,67 Punkte ein und der Auswahlindex Nasdaq 100 gab um 0,42 Prozent auf 2.371,98 Punkte nach. Beide Indizes waren am Vortag auf das höchste Niveau seit November geklettert. |
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