TOP-STORIES |
|---|
8:42 | 18.11.2011
Tagesausblick: Kein versöhnlicher Wochenabschluss in Sicht
Auch zum Wochenabschluss sind keine Kursgewinne in Sicht. Es droht damit der fünfte Handelstag in Folge mit Verlusten. Zu Handelsbeginn rutscht der Dax unter die Marke von 5.800 Zählern. Auch die Wall Street hatte die anhaltenden Turbulenzen an den europäischen Anleihemärkten am Vorabend mit weiteren Verlusten quittiert: Der Future auf den Dow Jones Industrial verlor 1,46 Prozent seit dem Xetra-Schluss vom Donnerstag. Ein Börsianer hob vor allem die stark gestiegenen Renditen für spanische Staatspapiere vor den Wahlen als Grund zur Besorgnis hervor, die die Risikofreude weiter dämpften. Wie die verpufften Impulse bei den Führungswechseln in Griechenland und Italien gezeigt hätten, bedürfe es mehr als einer neuen Regierung, um bei Anlegern für neuen Optimismus zu sorgen. Vor diesem Hintergrund fragen sich die Devisenexperten der Commerzbank, ob wir uns in einer „Vertrauenskrise 2.0“ befinden. Die Tagesagenda ist mit den US-Frühindikatoren am Nachmittag recht übersichtlich. Nachdem die deutschen Aktiengesellschaften ihre Berichtssaison fast beendet haben, rücken nun wieder verstärkt Unternehmensnachrichten abseits der Quartalszahlen in den Fokus. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht heute er Aufsichtsratssitzung von Volkswagen stehen. Der japanische Autobauer Suzuki dringt verstärkt auf einen Rückzug des Großaktionärs aus Wolfsburg. Man wolle die Partnerschaft beenden und den VW-Anteil zurückkaufen, teilte Suzuki am Morgen mit. VW ist mit knapp 20 Prozent an dem japanischen Unternehmen beteiligt. Die adidas-Aktie schlug sich vorbörslich besser als der Markt. Foot Locker, der US-Einzelhändler für Sportschuhe- und Bekleidung, übertraf am Vorabend die Erwartungen an das dritte Quartal. Sowohl Umsatz als auch Ergebnis je Aktie fielen besser aus als von Analysten im Schnitt geschätzt. Ein Börsianer sah dies als mögliche Stütze für die Papiere des deutschen Sportartikelherstellers im anhaltend trüben Marktumfeld. Wall Street: S&P 500 auf tiefsten Stand seit einem Monat Die weiterhin angespannte Lage in der Eurozone hat die US-Börsen auch am Donnerstag wieder im Minus schließen lassen. Der Leitindex Dow Jones Industrial ging nach einem wechselhaften Handelsverlauf 1,13 Prozent tiefer bei 11.770,73 Punkten aus dem Handel und knüpfte so an seine Schwäche vom Vortag an. Der breiter gefasste S&P 500 sank um 1,68 Prozent auf 1.216,13 Punkte und erreichte so seinen tiefsten Stand seit fast einem Monat. Noch deutlicher waren die Verluste an der Technologiebörse Nasdaq: Der Composite-Index büßte 1,96 Prozent auf 2.587,99 Punkte ein und der Auswahlindex Nasdaq 100 verlor 2,25 Prozent auf 2.272,09 Punkte. |
| Weitere Meldungen |
|---|









